​Der ​VfB Stuttgart überwintert nach einer schwachen Hinrunde auf dem Relegationsplatz. Dabei gab vor allem die desaströse Offensive der Stuttgarter Anlass zur Sorge. Auf der Suche nach Verstärkungen konnten die Schwaben bislang aber lediglich die Leihe von Hertha-Profi ​Alexander Esswein verkünden. Dass dies bei den Anhängern keine Jubelstürme auslöst, kann der Stürmer gut nachvollziehen.


In der Hinrunde brachte der VfB gerade einmal zwölf Tore zustande und hat in dieser Kategorie in der Bundesliga die rote Laterne inne. Da selbst dem sonst so verlässlichen Torjäger Mario Gomez seine Kaltschnäuzigkeit abhanden gekommen ist, weiß nicht nur Sportvorstand Michael Reschke längst, dass neue Impulse für die Offensive unabdingbar sind. 


In Rücksprache mit Trainer ​Markus Weinzierl entschied man sich dabei mit der Verpflichtung von Alexander Esswein für keine allzu populäre Wahl.

Alexander Esswein

Alexander Esswein will durch Leistung überzeugen


Schließlich spielte der 28-Jährige in der Hinrunde beim Hauptstadtklub überhaupt keine Rolle und kam kein einziges Mal zum Einsatz. Werbung in eigener Sache konnte der Deutsche daher zuletzt nicht machen und somit ist es kaum verwunderlich, dass viele Fans der Stuttgarter den Transfer kritisch bewerten. 


Gegenüber der BILD zeigte Esswein nun sogar Verständnis für seine Skeptiker. "Ich kann sie sogar verstehen. Ich habe ein halbes Jahr keine Rolle gespielt", so der Rechtsaußen. Als Kapitulation sollte man diese Aussage aber mitnichten werten, vielmehr will der Offensivspieler seine Kritiker mit seinen Stärken überzeugen.


Dabei baut der Flügelflitzer nach eigener Aussage auf Schnelligkeit, Wucht und Torgefahr. Da seine Leihe zu den Schwaben vorerst bis zum Saisonende datiert ist, gilt es für den Rechtsfuß ohnehin Gas zu geben."Mein Ziel ist es beim VfB zu bleiben", so der Außenbahnspieler, der darauf hofft, dass die Schwaben im kommenden Sommer ihre Kaufoption ziehen werden. Eine schnelle Eingliederung bei den Stuttgartern könnte dadurch begünstigt werden, dass Esswein und Weinzierl bei deren Ex-Klub FC Augsburg bereits erfolgreich zusammengearbeitet haben.