Bericht: FC Bayern startet neuen Anlauf bei Dybala - Das Gerücht im Check

Der FC Bayern München arbeitet weiter kräftig an einem Kaderumbruch. Der nächste Kandidat ist ein nun nicht mehr so unbekannter Name. Laut der italienischen tuttosport beschäftigen sich die Bayern nun wieder konkret mit dem Argentinier Paulo Dybala. Doch auch zwei andere Spitzenklubs scheinen Interesse an einer Verpflichtung des 25-jährigen zu haben. Neben den Bayern sollen auch PSG und Manchester City ein Angebot abgegeben haben. Wie viel an diesem Gerücht dran ist, klären wir im Tranfsercheck:

1. Die Quelle

Dass der Name Dybala mit dem deutschen Rekordmeister in Verbindung gebracht wird ist nun keine Neuheit mehr. Der Argentinier ist schon seit 2017 ein Wunschspieler der Bayern. Ob sich dieses Gerücht allerdings wirklich als wahr heraus stellt ist weiterhin offen. Die italienische Hauptquelle tuttosport ist nämlich in gewisser Weise dafür bekannt Transfergerüchte aufzuheizen. Trotzdem wäre ein Transfer in alle Richtungen realistisch.

2. Mögliche Ablöse

Bei der möglichen Ablöse machte Juventus anscheinend klare Angaben. Zwar baut der italienische Rekordmeister auf Dybala, doch bei einem Angebot von rund 100 Millionen Euro wäre auch Juventus zu Gesprächen bereit. Diese Summe ist allerdings für keinen Verein einfach zu stemmen. Zumindest von Paris und City ist man allerdings gewohnt, dass sie sich selbst davon nicht abschrecken lassen. Bei den Bayern sieht das etwas anders aus. Es wäre auch für die Münchener möglich sich auf diese Summe einzulassen, doch das große Geld für die restlichen Mannschaftsteile hätte man nicht mehr zur Verfügung. Auch würde Dybala damit zum Rekordtransfer werden. Nie gaben die Bayern für einen Spieler mehr als 42 Millionen Euro aus.

3. Aktuelle Situation

Dybala steht mit Juventus unangefochten auf Platz eins in der Liga. Doch der Argentinier wünscht sich nichts sehnlicher, als die Champions League zu gewinnen. Da er mit der Alten Dame in diesem Wettbewerb allerdings mit als Topfavorit gilt, wird es voraussichtlich keinen Wechsel vor der Sommerpause geben. Durch die Verpflichtung von Christian Ronaldo ist Dybala allerdings nicht mehr der große Star in Turin und konnte demnach auch in der Liga nicht immer überzeugen. 

Ein Wechsel im Winter ist also so gut wie ausgeschlossen. Dafür sind die Verhandlungen noch nicht konkret genug. Doch wenn Juventus nicht zum erhofften Titel in der Champions League gelangen würde, dann könnte Dybala den Verein im Sommer verlassen. 


Es bliebe dann nur noch die Frage, welcher Verein das größte Interesse an ihm hat und ob man überhaupt bereit ist, die hohe Ablöse zu bezahlen. Für einen Umbruch bei den Bayern würde der Argentinier allerdings definitiv sorgen. Er könnte die neue offensive Waffe im System des Rekordmeisters werden. Doch auch er ist bei den Bayern nur einer von vielen Wunschspielern. Und andersherum bleibt die Frage, wie lukrativ der Bundesliga-Krösus für den Spieler selbst ist. In jüngster Vergangenheit schien sein Blick eher Richtung Spanien und England zu gehen...


Nach derzeitigem Stand hätte der FC Bayern wohl lediglich Außenseiterchancen auf einen Transfer. 

TOP-ARTIKEL