Florian Kainz von ​Werder Bremen wird seit geraumer Zeit mit einem Wechsel in Verbindung gebracht. Allen voran die Konkurrenz aus ​Hannover und Köln soll am österreichischen Offensivmann interessiert sein. Dessen Berater erklärte in der Bild aber alle Wechselabsichten für nichtig, ein Verbleib in Bremen ist damit wohl sicher.


Die Zeit von Florian Kainz bei Werder Bremen war nie einfach. Zunächst brauchte er nach seinem Wechsel von Rapid Wien an die Weser eine ganze Hinrunde, ehe er richtig Fuß fassen konnte. In der vergangenen Saison schien er dann endlich sein Leistungspotenzial abrufen zu können, als er insgesamt 34 Pflichtspiele für die Grün-Weißen absolvierte. In dieser Saison aber kommt er über den Status des Ergänzungsspielers erneut nicht hinaus. Zwar hat er zehn Einsätze in dieser Spielzeit, jedoch keines über die volle Distanz.


Daher wurden Wechselgerüchte in den vergangenen Wochen laut, an denen aber erst mal nichts dran sein soll, wie Kainz' Berater Rob Groener in der Bild ausführt. „Kainz wird sich in Bremen durchbeißen“, heißt es dort in bekannt markigen Worten. Und auch Werder-Coach Florian Kohfeldt betont, das er „gerne mit Florian weiterarbeiten“ würde.


Jedoch stellt man sich auf mögliche Wechselabsichten des Österreichers ein. „Ich weiß, dass er nicht mehr 19 ist und vielleicht den Anspruch hat, jede Woche zu spielen“, so Kohfeldt weiter. Garantien könne er aber nicht geben, weshalb es Kainz wohl von Bremen wegziehen könnte. Aktiv abgeben wolle man ihn aber keineswegs. „Es gibt keine Bestrebungen, ihn abzugeben. Auch von seiner Seite ist da nichts gekommen. Es ist also kein Thema, mit dem wir rechnen und planen“, so Werders Sportchef Frank Baumann.


Das allerdings könnte auch nur ein Abschied auf Raten sein, denn der Vertrag des 26-jährigen Grazers läuft noch bis 2020, was einen Verkauf bei einer ausbleibenden Verlängerung, wonach es derzeit ausschaut, im Sommer wohl zwingend erfordert. Dann könnten sich Hannover, Köln oder auch weitere Interessenten in Stellung bringen, den 13-maligen Nationalspieler Österreichs für sich zu gewinnen.