​Acht Mal stand Naby Keita in der laufenden Saison erst in der Startformation des ​FC Liverpool. Laut Trainer Jürgen Klopp muss sich der Mittelfeldmann noch immer an die Premier League anpassen und hat sein Top-Level noch nicht erreicht, der 51-Jährige will aber weiter auf Keita setzen.


Ganze 60 Millionen Euro hat der FC Liverpool im vergangenen Sommer an ​RB Leipzig bezahlt, um Naby Keita per Klausel an die Anfield Road zu holen. Zu Beginn der Saison stand der 23-Jährige auch regelmäßig in der ersten Elf, mit der Zeit wurden seine Einsätze aber immer weniger. In den vergangenen drei Premier-League-Spielen durfte Keita dann überhaupt nicht mehr ran.


Wie Trainer Jürgen Klopp im Gespräch mit Sky Sports verriet, gibt es dazu aber keinen speziellen Grund. "Nein, manchmal ist es wie es ist. Ich habe mit ihm gesprochen. Mit Naby ist alles in Ordnung, ich bin komplett zufrieden mit ihm." Klopp räumte allerdings ein, dass Keita in den Spielen selbstbewusster auftreten könne. "Ist er der Spieler wie zu seiner besten Zeit in Leipzig? Nein, aber er muss sich immer noch anpassen."

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Jürgen Klopp äußerte sich immer wieder ​positiv über Naby Keita


Liverpools Coach verwies auf die ersten Wochen, in denen Keita "brilliant" gespielt habe. Vor dem Topspiel gegen ​Manchester City im Oktober gab es dann eine kleine Rotation, anschließend fiel Keita eine Weile verletzt aus. "Das war ein kleiner Rückschlag, aber er ist ein fantastischer Spieler und ich bin sehr froh, ihn hier zu haben" sagte Klopp. "Man sieht jeden Tag, dass da noch einiges kommt und dass er einen großen Einfluss auf jedes Spiel haben kann."


Dass der Guineer zuletzt nicht zum Einsatz kam, lag laut Klopp eher am System und den Alternativen im zentralen Mittelfeld (die zum Beispiel mit Fabinho, James Milner, Jordan Henderson und Georgino Wijnaldum weitreichend sind) als an Keitas Leistungen. "Es gibt keinen Zweifel an dem Jungen, er ist ein außergewöhnlicher Spieler."