​Der ​Hamburger SV nimmt wieder das Training auf. Zur Freude der Fans und des Trainers Hannes Wolf, ist auch Gideon Jung nach seiner Verletzungspause dabei. Auf welcher Position Jung auflaufen wird, ist noch offen.


Kurz vor Saisonstart erhielt Gideon Jung die bittere Diagnose: Knorpelschaden. Ein halbes Jahr musste er pausieren. Der 24-Jährige war in der Abstiegssaison noch Stammspieler, und sollte ein ganz wichtiger Baustein werden für den ​Neustart in der 2. Bundesliga. "Gideon hat sich beim HSV zu einem echten Führungsspieler entwickelt und war eine Säule in unseren Planungen für die anstehende Saison", erklärte ein geknickter Sportvorstand Ralf Becker damals. 

Im November 2018 absolvierte Jung die ersten Läufe, und tastete sich langsam ran. Doch erst mit dem Trainingsstart in die Rückrunde kann Jung wieder gegen den Ball treten. Am 12. Januar fährt er mit der Mannschaft ins Trainingslager nach Murcia in Spanien.


Eine feste Position kennt Jung jedoch nicht. Er kann sowohl in der Innenverteidigung als auch im defensiven Mittelfeld auflaufen. In der vergangenen Spielzeit bestritt der gebürtige Düsseldorfer 17 Partien auf der Sechs und 14 im Abwehrzentrum. Trainer Hannes Wolf will sich noch nicht festlegen, auf welcher Position er ihn sieht. "Er wird da spielen, wo er uns am meisten hilft", sagte Wolf der Hamburger Morgenpost und hob die Variabilität des Deutsch-Ghanaers hervor: "Das Schöne ist, dass er beides gleichwertig spielen kann. Aber ich will mich nicht festlegen, wir werden Eindrücke durch Testspiele bekommen."


Jung selbst gibt sich angriffslustig: "Das erste Training des Jahres ist immer etwas Besonderes. Ich bin froh, dass ich wieder angreifen und mich neu beweisen kann", sagte er.