Der SC Freiburg hat sich für die anstehende Rückrunde noch einmal in der Offensive verstärkt: Wie bereits berichtet wurde, kehrt Vincenzo Grifo bis zum Ende der Saison zu den Schwarzwäldern zurück.


Bereits von 2015 bis 2017 lief der Deutsch-Italiener in insgesamt 61 Spielen der ersten und zweiten Bundesliga für den Sport-Club auf. Mit 14 Toren und 15 Vorlagen in der Saison 2015/16 hatte er einen entscheidenden Anteil am direkten Wiederaufstieg und stellte seine Qualitäten auch im Oberhaus unter Beweis, weshalb Borussia Mönchengladbach den variablen Offensivspieler vor anderthalb Jahren für sechs Millionen Euro verpflichtete.


Am Niederrhein konnte er sich allerdings nie wirklich durchsetzen, weshalb im Sommer die Rückkehr zur TSG Hoffenheim folgte, für die er bereits vor seinem einstigen Wechsel nach Freiburg spielte - nun zieht es ihn erneut vom Kraichgau in den Breisgau.

"Wir freuen uns, dass Vincenzo Grifo sich trotz zahlreicher Möglichkeiten klar für den Schritt zu uns entschieden hat", wird Sport-Vorstand Jochen Saier auf der ​vereinseigenen Website der Freiburger zitiert. "Wir kennen seine Qualitäten, er kennt unser Umfeld - daher wird er keine lange Anlaufphase benötigen. Wir sind überzeugt, dass Vince unser Offensivspiel bereichern wird."


Grifo selbst sprach davon, dass er sich bewusst für seinen Ex-Klub entschieden habe: "Es war mein Wunsch, wieder nach Freiburg zu kommen. Ich freue mich sehr auf die Jungs, das Stadion und die Fans und möchte mithelfen, dass der Sport-Club eine erfolgreiche Saison spielt." 


Keine Kaufoption: Grifo soll sich zur neuen Saison durchsetzen


Unter Julian Nagelsmann absolvierte der 25-Jährige lediglich sieben Bundesligaspiele, stand dabei nur drei Mal in der Startelf und wurde im Dezember nur ein einziges Mal für den Kader nominiert. Ein vorzeitiges Ende seiner Zeit bei der TSG soll dies allerdings nicht darstellen: Wie der Verein vermeldete, soll Grifo nach dem Saisonende wieder nach Hoffenheim zurückkehren - eine Kaufoption erhält der Sport-Club nicht. 

Alexander Rosen

  Hegt weiterhin große Hoffnungen in Vincenzo Grifo: TSG-Sportdirektor Alexander Rosen


"Vince ist ein hochveranlagter Spieler, der nach einer für ihn komplizierten Saison in Gladbach in den ersten sechs Monaten nach seiner Rückkehr noch nicht die Rolle bei uns einnehmen konnte, die er von sich selbst erwartet. Von unserer Seite war es daher trotz einer gewaltigen Nachfrage zunächst nicht geplant, den Spieler zu verleihen", erklärte Sportdirektor Alexander Rosen auf der Hoffenheimer-Vereinswebsite.


Dennoch habe man sich schlussendlich auf einen Transfer mit dem SC Freiburg geeinigt, da "sämtliche Rahmenbedingungen zu unserer absoluten Zufriedenheit gestaltet werden konnten", so der 39-Jährige. In Hoffenheim steht Grifo bis 2022 unter Vertrag und soll sich nach dem Abgang von Nagelsmann, der sich RB Leipzig anschließen wird, unter dem neuen Trainer noch einmal unter Beweis stellen