Bei ​Werder Bremen bleibt Florian Kainz der Durchbruch noch immer verwehrt. Der Österreicher zeigt immer wieder gute Ansätze, verpasst es jedoch, konstante Leistungen zu liefern. Im engen Konkurrenzkampf in der Offensive reicht es daher meist nur für einen Platz auf der Bank, weshalb der Flügelspieler immer wieder mit einem Wechsel in Verbindung gebracht wird. Das Online-PortalDeichstube brachte kürzlich auch Hannover 96 ins Spiel - doch das Interesse scheint bereits wieder verflogen.


Die Niedersachsen, die auf einem direkten Abstiegsplatz überwintern, suchen derzeit händeringend nach Neuzugängen. Die bisherigen Transfers von ​Kevin Akpoguma und ​Nicolai Müller scheinen noch nicht genug, ​doch es mangelt vor allem an finanziellen Mitteln.


Trainer André Breitenreiter fordert weiterhin neues Personal, mit Vincenzo Grifo entschied sich allerdings der nächste Kandidat offenbar gegen die '96er': Wie berichtet wird, steht der offensive Mittelfeldspieler der TSG Hoffenheim ​vor einem erneuten Engagement beim SC Freiburg.  

Bundesliga'FC Schalke  04 v SV Werder Bremen'

  Soll Werder Bremen bei einem entsprechenden Angebot verlassen dürfen: Florian Kainz



Die Verbindung von Kainz schien daher nicht außergewöhnlich. Der 26-Jährige stand in der laufenden Hinrunde nur fünf Mal in der Startelf, wartet seit zweieinhalb Jahren auf seinen Durchbruch an der Weser und beschäftigt sich möglicherweise mit einem Transfer. Wie Deichstube berichtet, seien die Verantwortlichen durchaus bereit, ihn bei einem lukrativen Angebot ziehen zu lassen, sollte er sich mit einem Wechsel beschäftigen. Doch die kolportierte Ablösesumme über 4,5 Millionen Euro können sich die Hannoveraner wohl kaum leisten.


Da ein Leihgeschäft indes für die Bremer nicht in Frage kommt, wäre ein Transfer wohl ohnehin kein Thema geworden. Doch auch so scheint das Interesse an Kainz nicht vorhanden: "Das liegt nicht daran, dass er kein guter Spieler ist, wir haben einfach andere Ideen", erklärte Sportdirektor Horst Heldt gegenüber dem ​Sportbuzzer


Somit bleibt weiter abzuwarten, wen Hannover bis zum Transferschluss am 31. Januar präsentieren wird. Heldt dürfte jedenfalls unruhige Wochen erleben, während sich André Breitenreiter mit der Mannschaft auf die schwierige zweite Saisonhälfte vorbereitet.