​​Cengiz Ünder gilt als eines der größten Talente, die der türkische Fußball je hervorgebracht hat. Aktuell verzückt der Edeltechniker noch die Fans der ​AS Rom. Mehrere Klubs sollen jedoch bereits Interesse bekundet haben. Der ​FC Arsenal soll dabei angeblich bereit sein, ganz tief in die Taschen zu greifen.


Einem Bericht von Fotomac zufolge, sollen die Gunners ein Angebot in Höhe von umgerechnet rund 61 Millionen Euro hinterlegt haben. Obwohl neben dem englischen Hauptstadtklub auch die Ligakonkurrenten Manchester City, Manchester United und die Tottenham Hotspur ein Auge auf den 21-Jährigen geworfen haben, soll Arsenal angeblich der einzige Klub sein, der bisher ernst gemacht und die Roma damit vor eine schwere Wahl gestellt hat.

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Cengiz Ünder wird eine glorreiche Zukunft zugetraut



Der 17-fache türkische Nationalspieler steht noch bis 2022 bei der Roma unter Vertrag und gilt eigentlich als deren größter Hoffnungsträger für die Zukunft. Auch in der aktuellen Spielzeit war der Rechtsaußen bereits an 14 Treffern direkt beteiligt und wusste insbesondere in der Gruppenphase der Champions League mit drei Toren zu überzeugen. Ein möglicher Abgang des Shootingstars würde daher vor allem auch bei den Fans alles andere als gut ankommen und wäre in Richtung der Teamkollegen womöglich ein fatales Signal.


Bereits im Dezember sollen die Gunners einen ersten Vorstoß gewagt haben, dabei soll die gebotene Summe von gerade einmal 32 Millionen Euro, bei den Verantwortlichen der Roma jedoch lediglich für ein müdes Lächeln gesorgt haben. Auch das deutlich nach oben korrigierte Angebot soll angeblich noch nicht ausgereicht haben, um die Klub-Bosse einen Verkauf ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Dabei würden die Italiener bei einem Verkauf ihres Rohdiamanten einen satten Gewinn machen, schließlich konnte der Linksfuß im Sommer 2017 für gerade einmal 13,4 Millionen Euro von Basaksehir verpflichtet werden.

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Cengiz Ünder hat wohl bald die Qual der Wahl



Kommt der Wechsel des Türken doch zustande, könnte sich Arsenal über einen äußerst torgefährlichen Außenbahnspieler freuen. Trainer Unai Emery würde dadurch noch mehr taktische Möglichkeiten bekommen, auch wenn die Offensive zuletzt durchaus ordentlich funktionierte. Für den Spieler selbst, hätte der Wechsel in die Premier League mit Sicherheit einen gewissen Reiz.