​Nach einer völlig verkorksten Hinrunde versuchen die Verantwortlichen des ​VfB Stuttgart, die Schwaben ​wieder auf Kurs zu bringen. Dabei soll auch ein neuer Technischer Direktor installiert werden. Laut einer Aussage von Sportvorstand ​Michael Reschke mussten die Stuttgarter nun aber auch an dieser Front einen Rückschlag hinnehmen.


Der ehemalige Chefscout des FC Bayern München war zuletzt immer häufiger in die Kritik geraten - der Führungsriege des VfB wurde oftmals die nötige sportliche Kompetenz in Abrede gestellt. 


Dabei scheinen die Kritiker einen wunden Punkt getroffen zu haben, schließlich hat auch Reschke allem Anschein nach mittlerweile erkannt, dass ihm ein weiterer Mitarbeiter auf Funktionärsebene gut tun würde. Da der ambitionierte Klub in dieser Saison wieder einmal gegen den Abstieg spielt, gestaltet sich die Suche jedoch als schwieriger als zuvor erhofft.

VfB Stuttgart v Bayer 04 Leverkusen - Bundesliga

Die Hinrunde verlief für den VfB Stuttgart und Michael Reschke sehr enttäuschend


So machte der 61-Jährige gegenüber dem TV-Sender Sky Sport News keinen Hehl daraus, dass sich der Traditionsverein zuletzt einen Korb abgeholt hat. "Ich bin da ganz offen, wir hatten einen Wunschkandidaten. Das hat sich jetzt herausgestellt, dass wir den nicht bekommen werden, bekommen können", so Reschke. In weiteren Gesprächen sortiere man daher nun erst einmal den Markt und müsse abwarten, was sich daraus entwickelt.


Dabei betonte der gebürtige Rheinländer, dass er sich über zusätzliche Hilfe durchaus freuen würde. "Fakt ist, ich glaube, dass das Geschäft insgesamt so komplex geworden ist, dass du in der sportlichen Führung auf jeden Fall Kompetenz breit brauchst", so der Funktionär. Durch seinen offensiven Umgang mit der bislang erfolglosen Suche dürfte sich der in dieser Führungsrolle noch recht unerfahrene Reschke aber wieder einmal keinen großen Gefallen getan haben. Schließlich wird jedem weiteren Kandidaten und auch der Öffentlichkeit nun klar sein, dass er nicht die erste Wahl war.