Ohne sechs Akteure startete die ​Berliner Hertha am Donnerstag in die Rückrundenvorbereitung. Dazu zählte unter anderem Leihgabe Marko Grujic, der aktuell bei seinem Stammverein FC Liverpool untersucht wird. Youngster Sidney Friede soll derweil in die Zweite Liga ausgeliehen werden. Das ist momentan los in der Hauptstadt.


Auf dem Berliner Schenkendorfplatz drehten sie wieder ihre Runden: Die Hertha hat den Trainingsbetrieb wieder aufgenommen und bereitet sich nun akribisch auf die Rückrunde in der Bundesliga vor. Dabei konnte Chefcoach Pal Dardai mit Lukas Klünter und Niklas Stark zwei zuletzt angeschlagene Profis wieder auf dem Rasen begrüßen.

Borussia Dortmund v Hertha BSC - Bundesliga

Zurück im Teamtraining: Herthas Abwehrspieler Niklas Stark.


Vollständig war der Hauptstadtklub damit aber nicht. Salomon Kalou (Platzwunde am Spann) und Javairo Dilrosun (Faserriss) werden erst Ende der Woche erwartet. Karim Rekik (Faserriss) soll frühestens ab dem kommenden Montag wieder mitwirken. Unklar ist zudem noch, wann Eindhoven-Leihgabe Derrick Luckassen, der aktuell an einem Syndesmosebandriss laboriert, trainieren kann.


Ebenfalls noch nicht mit an Bord ist Marko Grujic. Nach seinem Teilriss im Sprunggelenk befindet sich der Serbe derzeit in Untersuchung bei seinem Stammverein FC Liverpool. „Marko hat noch kein Grünes Licht bekommen, um mit uns zu trainieren“, betonte Dardai gegenüber der Bild. Für die Partie in Nürnberg wird der Mittelfeldspieler definitiv ausfallen. „Er wird erst beim Heimspiel gegen Schalke (25. Januar, 20:30 Uhr) ein Thema.“


Verletzter Leckie für Asien-Cup berufen


Sowohl für den Rückrundenauftakt bei den Franken als auch zuhause gegen Schalke wird Matthew Leckie fehlen. Der Flügelstürmer erlitt am letzten Hinrundenspieltag gegen Leverkusen einen Faserriss, wurde von Australien aber dennoch für den Asien-Cup (5. Januar bis 1. Februar) nominiert. „Dort könnte er höchstens die letzten K.o.-Spiele bestreiten“, weiß Dardai, „Australiens Fußballverband trifft die Entscheidung, ob er früher zu uns zurückgeschickt wird oder nicht.“


Auf dem Transfermarkt will die Hertha unterdessen die Füße stillhalten. „Wir planen keinen Wintertransfer, sondern freuen uns auf die Rückkehr unserer zahlreichen, verletzten Spieler“, erklärte Sportdirektor Michael Preetz. Nicht auszuschließen sei aber ein Abgang – und zwar der von Sidney Friede. Laut Bild-Informationen „spricht [der Youngster] mit deutschen Zweitligisten“. Das Berliner Eigengewächs soll allerdings zunächst nur verliehen werden.