​Der ​1. FSV Mainz 05 legte eine ordentliche Hinrunde hin und überwintert in der Bundesliga auf einem soliden Mittelfeldplatz. Während die enttäuschte Konkurrenz aktuell händeringend nach Verstärkungen Ausschau hält, rührte sich in der Domstadt daher zuletzt herzlich wenig. Dabei sprach Sportchef ​Rouven Schröder nun auch bei der Personalie ​Jean-Philippe Gbamin ein Machtwort und erklärte den Mittelfeldspieler für unverkäuflich.


Der 23-Jährige war aufgrund einer überragenden Vorsaison bereits im vergangenen Sommer heiß umworben gewesen. Dabei zeigten sich die Domstädter jedoch hartnäckig und konnten den Ivorer von einem Verbleib in Mainz überzeugen. Obwohl der Mittelfeldspieler in der aktuellen Spielzeit noch nicht ganz an seine Leistungen von vor einem Jahr anknüpfen konnte, kursierten zuletzt erneut immer wieder Gerüchte über einen möglichen Abgang des Shootingstars. Rouven Schröder schob dieser Diskussion nun jedoch mit aller Bestimmtheit einen Riegel vor.

FC Augsburg v 1. FSV Mainz 05 - DFB Cup

Jean-Philippe Gbamin war in der Hinrunde absolut gesetzt


"Es kann gerne ein Angebot für ihn kommen, es wird definitiv nicht angenommen", so der Sportchef kurz und bündig gegenüber der BILD. Zwar könnte man durch einen Verkauf des fünffachen Nationalspielers der Elfenbeinküste mit Sicherheit eine Menge Geld generieren, welches man dann wieder in neue Spieler investieren könnte, dennoch macht ein solcher Deal nach Ansicht des erfahrenen Funktionärs für die Mainzer aktuell keinen Sinn.


"Wir haben in der Vergangenheit Dinge probiert mit erfahrenen Leuten wie Nigel De Jong, René Adler oder Bojan Krkic. Aber wir haben gemerkt, dass dieser Standort in Mainz wunderbar auch eine Menge junger Spieler verträgt", so der Deutsche. 


Dabei betonte der 43-Jährige, dass die Neuausrichtung des Vereins vom Publikum "gut angenommen" werde und sich die Fans freuen, "wenn die jungen dynamischen Leute losmarschieren". Der gebürtige Westfale erinnerte daran, dass der älteste im Sommer verpflichtete Spieler gerade einmal 24 Jahre alt war.

1. FSV Mainz 05 v VfB Stuttgart - Bundesliga

Sportchef Rouven Schröder sieht seinen Klub gut aufgestellt


Anstatt sich mit einem möglichen Verkauf seines Superstars zu beschäftigen, konzentriert sich der Sportchef daher vielmehr darauf, auch neue Spieler von dem Standort Mainz zu begeistern. Dabei nannte er die verbesserte Infrastruktur als einen der Gründe, wieso die 05er in Zukunft für potenzielle Neuzugänge immer interessanter werden könnten. "Das Gesamtbild wirkt noch professioneller. Der Spieler merkt, Mainz 05 bleibt nicht stehen. Das ist ein Standort, der ambitioniert ist", so Schröder.