​Bereits seit geraumer Zeit wurde ​Christian Pulisic mit dem ​FC Chelsea in Verbindung gebracht. Am Mittwoch gaben die Verantwortlichen von ​Borussia Dortmund bekannt, dass der Offensivspieler ab der kommenden Saison für die Blues auflaufen wird. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gewährte nun einen Einblick in die Verhandlungen und zeigte sich zufrieden. Chelsea-Trainer Maurizio Sarri überraschte hingegen durch eine Aussage.


Satte 64 Millionen Euro Ablöse legte der Klub aus der Premier League auf den Tisch und kann sich ab der kommenden Spielzeit auf die Dienste des jungen Tempodribblers freuen. Dabei haben sich beide Klubs darauf verständigt, dass der Youngster noch bis zum Saisonende im Trikot der Schwarz-Gelben auflaufen und somit Trainer Lucien Favre im Kampf um die Meisterschaft zur Verfügung stehen wird. Nicht nur deshalb zeigte sich auch Hans-Joachim Watzke zufrieden darüber, wie der Wechsel seines Schützlings an die Stamford Bridge zustande kam.

AS Monaco v Borussia Dortmund - UEFA Champions League Group A

Christian Pulisic kann sich seinen Traum von der Premier League erfüllen


So lobte der 59-Jährige gegenüber dem kicker die professionelle Abwicklung des Millionendeals, der trotz der Tragweite der Entscheidung und des medialen Aufsehens ohne große Probleme über die Bühne ging. Dabei betonte der erfahrene Funktionär, dass insbesondere die Gespräche mit Pulisic-Berater Rob Moore "sehr fair, transparent und sauber" vonstatten gingen. In der Vergangenheit hatten die Dortmunder wahrlich bereits ganz andere Erfahrungen gemacht. Man denke nur an den Streik von Ousmane Dembele, oder das ewige Hin und Her mit Pierre-Emerick Aubameyang.


Auch die Londoner können sich glücklich schätzen, schließlich erhalten sie mit Pulisic eines der begehrtesten Talente in ganz Europa. Für leichtes Stirnrunzeln sorgte nun jedoch Cheftrainer Maurizio Sarri, der gegenüber der BBC zu Protokoll gab, dass er in die Abwicklung des Transfers nicht involviert war und so erst am Dienstag von dem Zustandekommen des Transfers erfahren hatte. Dabei erläuterte der Italiener aber, dass dies nicht verwunderlich sei, schließlich sei er "nicht für den Transfermarkt zuständig". Der Klub habe ihn jedoch bereits vor einem Monat um eine Einschätzung gebeten und dabei habe er seine "positive Meinung" kundgetan.