Top 25: Die besten Bundesliga-Spieler 2018

Das Ende des Jahres gibt Anlass, auf das Bundesliga-Jahr zurückzublicken. Ob Tore oder weiße Westen quer durch die Liga gab es zahlreiche überragende Akteure. Die besten 25 Bundsliga-Spieler gibt es hier nochmal auf einen Blick!

1. Ralf Fährmann - FC Schalke 04

Dass Schalke in der vergangenen Saison Vizemeister wurde, lag vor allem an der extrem starken Defensive der Gelsenkirchener. Angeführt wurde das Team auf dem Platz von seinem Kapitän, Torhüter Ralf Fährmann, der am Ende der Spielzeit 2017/18 die meisten Zu-Null-Spiele aller Schlussmänner vorweisen konnte. 

2. Koen Casteels - VfL Wolfsburg

Seit 2015 steht Koen Casteels im Kader des VfL Wolfsburg. Seitdem ist er einer der verlässlichsten Spieler der Wölfe. Während die Leistung nahezu aller seiner Mitspieler schwankte, bewies der Belgier auch 2018 wieder, dass er zu den besten Keepern der Liga zählt. 

3. Sven Ulreich - FC Bayern München

Auch Sven Ulreich überzeugte, wenn er denn durfte. Als Vertretung des langzeitverletzten Manuel Neuer spielte er groß auf und zeigte, dass er mit sämtlichen "Erstbesetzungen" anderer Bundesligisten mithalten kann. Seine Leistungen brachten ihn sogar bei vielen für eine Nationalmannschafts-Nominierung ins Gespräch - nicht so bei Joachim Löw. 

4. Abdou Diallo - FSV Mainz 05 / Borussia Dortmund

In nur einer Saison beim FSV Mainz 05 überzeugte Diallo so sehr, dass der BVB fast das sechsfache des Mainzer Einkaufspreises für den 22-jährigen Franzosen hinlegte. In Dortmund angekommen knüpfte er nahtlos an die herausragenden Leistungen der vergangenen Saison an und avancierte zur wichtigen defensiven Stütze des Herbstmeisters.

5. Naldo - FC Schalke 04

Auch wenn die Leistungen des FC Schalke 04 aktuell zu wünschen übrig lassen - Die Konstanz mit der der Brasilianer in der Bundesliga Leistung bringt, ist beeindruckend. Mit 35 Jahren war der Innenverteidiger unter Domenico Tedesco 2017/18 elementarer Bestandteil des Gelsenkirchener Vizemeisters.

6. Achraf Hakimi - Borussia Dortmund

Von Real Madrid ausgeliehen ist Marokkaner Achraf Hakimi in der aktuell besten Mannschaft der Bundesliga mit 20 Jahren bereits absolut gesetzt. Zwar profitierte der junge Linksverteidiger auch vom Ausfall des Ex-Kapitäns Marcel Schmelzer, das einzige Spiel, das der jedoch nach seiner Genesung absolvierte, ist zugleich die bislang einzige Dortmunder Liga-Niederlage.

7. Philipp Max - FC Augsburg

Linksverteidiger Philipp Max ist für viele der zukünftige Linksverteidiger der deutschen Nationalmannschaft. Obwohl Bundestrainer Löw dem 25-Jährigen Viersener erst dreimal eine Chance gab, führt zukünftig wohl kein Weg am Leistungsträger des FCA vorbei. In einer durchwachsenen Augsburger Saison ist Max einer der wenigen Lichtblicke. 

8. Joshua Kimmich - FC Bayern München

Spätestens 2018 bewahrheitet sich, was Pep Guardiola schon vor Jahren voraussagte: Joshua Kimmich ist ein Superstar. Wie selbstverständlich hat sich der 23-Jährige in Verein und Nationalmannschaft durchgesetzt und ist stets einer der ganz großen Leistungsträger. Auch in der Schwächephase des FC Bayern schien Kimmich immer mehr zu wollen - Extraklasse!

9. Axel Witsel - Borussia Dortmund

Der belgische Königstransfer des Dortmunder BVB muss sich nach seinen Leistungen der Bundesliga-Hinrunde die Frage gefallen lassen, warum er nicht viel eher schon in eine der großen europäischen Ligen gewechselt ist. Seine Klasse war im schwarz-gelben Trikot von Beginn an unbestritten, wird aber auch wöchentlich neu unter Beweis gestellt.

10. Maximilian Eggestein - SV Werder Bremen

In einer Mannschaft, die gerade zu Beginn der Saison mit tollem Fußball überraschte, feiert Maximilian Eggestein in der laufenden Saison seinen endgültigen Durchbruch. Inzwischen sind die Werderaner zwar auf den zehnten Rang abgerutscht, dass es aber in Bremen zeitweise nach Europa roch, liegt nicht zuletzt an Eggestein, der mit 22 Jahren vielleicht nicht mehr lange auf den Anruf Jogi Löws warten muss. 

11. Jean-Philippe Gbamin - FSV Mainz 05

Beim FSV Mainz 05  läuft in der aktuellen Spielzeit offensiv wenig zusammen. Die Stärke der Rheinhessen liegt in der Defensive und die beginnt beim Sechser Jean-Philippe Gbamin, der mit 23 Jahren zu den Leistungsträgern einer ansonsten in vielen Belangen mittelmäßigen Bundesliga-Mannschaft gehört. 

12. Naby Keita - RB Leipzig

Naby Keita war erst bei Salzburg, dann bei Leipzig hervorragend. So gut, dass Jürgen Klopp sich im Sommer gezwungen sah, Ralf Rangnick 60 Millionen Euro zu überweisen und den Mann aus Guinea nach Liverpool zu locken. In seiner Zeit in Leipzig avancierte Keita zu einem Grundpfeiler der Mannschaft. In Liverpool schwächelt Keita - auch aufgrund von Verletzungsproblemen - aktuell und hinkt seinen Leistungen in der Bundesliga hinterher.

13. Nico Schulz - TSG 1899 Hoffenheim

Auch für den Hoffenheimer Mittelfeldspieler brachte das Jahr 2018 zahlreiche Erfolge, mitunter die Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft und vier Länderspiele inklusive eines Tores. Zudem zog er mit der TSG in die Champions League ein. Schulz scheint eine rosige Zukunft vor sich zu haben und war einer der verlässlichsten Akteure bei der TSG.

14. Kai Havertz - Bayer 04 Leverkusen

Bei allen Turbulenzen, die Bayer 04 Leverkusen in der aktuellen Saison erlebt, einer brachte stets Top-Leistungen - und das trotz Teenageralter. Kai Havertz ist in Deutschland vielleicht der Shooting-Star der zweiten Jahreshälfte, spielt in der Werkself mit der Ruhe und dem Witz eines Routiniers und konnte auch in der A-Nationalmannschaft  beweisen, dass er ein ganz Großer werden kann, wenn er es nicht schon ist. 

15. Marco Reus - Borussia Dortmund

Seit er die Kapitänsbinde des BVB  überstreifen darf, hat man das Gefühl, dass Marco Reus - ohnehin einer der besten Fußballer Deutschlands - nochmal eine ganze Schippe draufgelegt hat. Ligaweit und darüber hinaus wird er als einer der besten Spieler geschätzt. Allein, dass er es in Dortmund ist, sagt einiges über die Leistungen des bisher für seine Verhältnisse überdurchschnittlich gesunden Nationalspielers aus. 

16. Jadon Sancho - Borussia Dortmund

Wenn es nun aber um Hype geht, kann Reus in Dortmund jemand das Wasser reichen. Mit gerade einmal 18 Jahren macht Brite Jadon Sancho in der Bundesliga gefühlt, was er will. Sechs Tore und acht Vorlagen in der Hinrunde sind Zahlen, die für einen Teenager in einer Bundesliga-Hinrunde geradezu obszön sind. Zahlten die Borussen 2017 noch knapp acht Millionen Euro, ist das englische Phänomen nun fast das achtfache Wert. 

17. Thorgan Hazard - VfL Borussia Mönchengladbach

Während sein Bruder Eden beim FC Chelsea die Premier League aufmischt, hat sich Thorgan Hazard offenbar vorgenommen, selbiges mit der Bundesliga zu tun. In 17 Spielen der aktuellen Spielzeit traf er schon neunmal, legte dazu sechs Tore auf und ist einer der Hauptgründe für den aktuellen Gladbacher Erfolg.

18. Ante Rebic - Eintracht Frankfurt

Hatte man Ante Rebic zu Beginn der Saison noch nicht auf dem Schirm, so sollte sich das spätestens mit dem DFB-Pokalfinale geändert haben, in dem der Eintracht-Stürmer seine Farben zum Sieg schoss. Wer an dem Abend keine Zeit hatte, konnte sich dann wiederum während der WM ansehen, was der Kroate mit seiner Nationalmannschaft anzurichten vermochte. Auch in der laufenden Bundesliga ist Rebic bei Frankfurt einer der Torgaranten und zählt zu den gefährlichsten Offensivspielern der Liga. 

19. Luka Jovic - Eintracht Frankfurt

In dieser Spielzeit ist Luka Jovic definitv und endgültig eingeschlagen. In 15 Spielen in der Bundesliga erzielte der 21-jährige Stürmer zwölf Tore. Unvergessen bleiben seine fünf Treffer beim 7:1-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf. Eine unfassbare Leistung. Der serbische Stürmer der SGE mischt mit Rebic und Kostic die Bundesliga und die Europa League auf und war einer der aufregendsten Spieler in der Bundesliga!

20. Sébastien Haller - Eintracht Frankfurt

Neben Ante Rebic und Luka Jovic ist auch Sébastien Haller in Frankfurt nicht zu stoppen und 2018 endgültig in der Bundesliga angekommen. In der Hinrunde gelangen dem Franzosen neun Tore und acht Vorlagen. Mehr wären es wohl gewesen, wenn er seinen Sturmkollegen nicht auch noch Torschüsse abgeben müsste. 

21. Alassane Pléa - VfL Borussia Mönchengladbach

Mit Hazard bildet Borussia-Neuzugang Alassane Pléa ein kongeniales Sturm-Duo. Der Franzose traf wie sein belgischer Teamkollege bereits neunmal, zwischen dem zweiten und achten Spieltag blieb er dabei nie ohne Torbeteiligung. Seine Leistung im Verein überzeugten Weltmeister-Trainer Didier Dechamps sogar, den Fohlen-Stürmer in die Nationalelf zu berufen. 

22. Joelinton - TSG 1899 Hoffenheim

Findet Hoffenheim in dieser Saison auch nicht so recht in die Spur, so liegt das doch nicht am Brasilianischen Stürmer. Aus Wien zum Bundesligisten gestoßen brauchte der 22-Jährige keine lange Eingewöhnungszeit und war an inzwischen neun Toren der TSG beteiligt. 

23. Timo Werner - RB Leipzig

Die gegnerischen Fans können ihn und seine Mutter beleidigen, wie sie wollen - Timo Werner hört nicht auf, das Tor zu treffen. Elf Tore bedeuten für den besten deutschen Stürmer den (mit Marco Reus) geteilten dritten Platz in der Bundesliga. Schnell vergisst man dabei, dass der gebürtige Stuttgarter noch immer nur 22 Jahre alt ist. 

24. Robert Lewandowski - FC Bayern München

14 Tore - So groß war der Vorsprung, den der Top-Stürmer der vergangenen Bundesliga-Saison auf den nächstbesten Knipser hatte. Am Ende standen für den polnischen Torgaranten des FC Bayern 29 Treffer. In der laufenden Spielzeit konnte Lewandowski weitere zehn Bundesliga-Tore erzielen und muss nun nur noch viermal einnetzen, um in die Top 5 der ewigen Bundesliga-Torschützenliste vorzudringen. 

25. Paco Alcácer - Borussia Dortmund

Kann man Paco Alcácer als Glücksgriff bezeichnen? Der Spanier kam vom FC Barcelona als unbekannter Leihspieler, nun führt er mit Frankfurts Jovic die Torschützenliste an. Zehn seiner zwölf Treffer erzielte Alcácer, inzwischen ebenfalls Nationalspieler, dabei als Joker. Für BVB-Fans und -Verantwortliche war klar: Bei einer Leihe bleibt es nicht. Im kommenden Sommer wird der 25-jährige Knipser ganz nach Dortmund wechseln. 

TOP-ARTIKEL