​Bei einem Auftritt in der Heimat beim TV-Sender Canal+ erklärte Alassane Plea, dass er bewusst den Schritt in die ​Bundesliga zu ​Borussia Mönchengladbach gewählt hat. Die Fohlen sieht er allerdings eher als Durchgangsstation auf dem Weg zu einem ganz großen Topklub. Lange Freude haben die VfL-Anhänger daher an ihrem neuen Topstürmer wahrscheinlich nicht.


Mit neun Treffern in seiner ersten Bundesliga-Halbserie überzeugte Alassane Plea Kritiker und Fans auf Anhieb. Gemeinsam mit Thorgan Hazard führt der Franzose die interne Torschützenliste bei Borussia Mönchengladbach an, der Rekordeinkauf brauchte keine Anlaufzeit, um am Niederrhein anzukommen. Im ersten Pflichtspiel für die Borussia im Pokal beim BSC Hastedt versemmelte er noch die erste Chance kläglich, danach zeigte er mit einem Dreierpack, wozu er fähig ist.


So kommt er nach einem halben Jahr und 18 Pflichtspielen auf 12 Tore und drei Vorlagen. Die 23 Millionen Euro, die Max Eberl im Sommer an OGC Nizza überwies, sind ​bestens angelegt worden, zudem hat Plea einen Vertrag über fünf Jahre am Niederrhein unterschrieben. Das er diesen aber voll erfüllen wird, darf angezweifelt werden. Denn wie der Angreifer jetzt gegenüber dem TV-Sender Canal+ in der Heimat erklärte, sieht er den VfL nur als Zwischenstation.

„Ich habe Pläne. Ich will bei den besten Klubs spielen“, so der Franzose. Dabei sah er die größte Chance mit einem Zwischenschritt bei der Borussia, da von dort bereits Spieler wie Granit Xhaka, Marc-Andre ter Stegen oder auch Marco Reus den nächsten Schritt zu internationalen Topklubs gegangen sind. „Ich wollte eine neue Herausforderung angehen und habe mich bewusst für die Bundesliga entschieden. Ich wollte einen Zwischenschritt einlegen, deswegen bin ich zu Gladbach gewechselt“, so Plea weiter.


Nach einem halben Jahr konnte der 25-Jährige seinen Marktwert immerhin auf bereits 38 Millionen Euro anheben. In der Rückrunde will er weiter fleißig Tore schießen, um am Ende auch international mit den Fohlen vertreten zu sein. „Das Ziel ist es, dass wir mit Borussia Champions League spielen. Wenn wir es überhaupt nach Europa schaffen, wäre das schon gut.“ Dann dürften auch die sogenannten Topklubs weiter auf ihn aufmerksam werden. Und Max Eberl kann vielleicht den nächsten Rekordverkauf verkünden.