Der ​FC Barcelona bemüht sich meist frühzeitig um die besten Talente der Welt. Eines dieser hoffnungsvollen Talente ist Matthijs de Ligt von Ajax Amsterdam, er wurde kürzlich mit dem 'Golden Boy 2018' für das beste Talent des Jahres ausgezeichnet. Der Abwehrspieler ist aber vorerst kein Thema mehr bei den Katalanen.


Wer den Golden-Boy-Award gewinnt, hat meist eine goldene Zukunft vor sich. Von dieser kann auch Matthijs de Ligt träumen, der aktuell noch bei Ajax Amsterdam spielt, aber bei Europas Schwergewichten schon vorgemerkt ist. Lange galt der FC Barcelona als aussichtsreichster Kandidat auf eine Verpflichtung des 19-jährigen Abwehrspielers, wie verschiedene Medien aber am heutigen zweiten Weihnachtstag berichten, soll das Interesse der Spanier merklich abgekühlt sein.


Grund dafür ist wohl vor allem der Berater des Spielers: Mino Raiola. Wer den Agenten kennt, weiß um die schwierigen Verhandlungen, die man mit dem Italiener zu führen hat. Und genau darauf hat man bei Barca schlicht keine Lust, wie es heißt. Raiola, der unter anderem auch Zlatan Ibrahimovic und Paul Pogba vertritt, soll auch im Hintergrund dem niederländischen Talent und dessen Berater Barry Hulshoff unter die Arme greifen. Für die Katalanen Grund genug, von einer möglichen Verpflichtung abzusehen.

Zudem wird kolportiert, dass Raiola den Verteidiger an den Klub verkaufen will, der das höchste Gehalt für den Youngster bietet. Die Adresse scheint dabei lediglich zweitrangig. Daher steigt Barcelona frühzeitig aus einem möglichen Wettbieten aus. Aktuell hat de Ligt noch einen Vertrag bis 2021 beim niederländischen Rekordmeister, die Ablöse soll mindestens 60 Millionen Euro betragen.


Das wiederum könnte eine Chance für den ​FC Bayern eröffnen, der sich damit zu relativ günstigen Konditionen ein junges Talent für eine Position sichern könnte, die sowieso einer Generalüberholung bedarf. Zudem haben die Bayernbosse bereits angekündigt, den Umbruch in der kommenden Sommerpause zu forcieren. Mit Matthijs de Ligt würde man auch ein Zeichen senden, dass man den Worten auch Taten folgen lässt.