Seit durchgesickert ist, dass der ​FC Bayern München an Lucas Hernandez von Atletico Madrid interessiert ist, vergeht kein Tag, an dem es keine neue ​Wasserstandsmeldung bezüglich der Personalie gibt. Inzwischen ist aber klar, dass der Rekordmeister im Winter noch nicht tätig wird.


Die Bayern wollen zur kommenden Saison aufrüsten. Soweit, so klar. Man will an der Säbener Straße viel Geld in die Hand nehmen und einen Umbruch vollziehen. Ein Transferziel soll dabei Lucas Hernandez von Atletico Madrid sein. Der 22-jährige Innenverteidiger, der im Sommer mit der französischen Nationalmannschaft den Weltmeistertitel in Russland gewann, soll eine Ausstiegsklausel in Höhe von 80 Millionen Euro besitzen.


Wie die spanische Zeitung AS berichtet, sollen die Bayern die Verantwortlichen in Madrid aber davon unterrichtet haben, in diesem Winter davon abzusehen, die Klausel zu ziehen. Damit ist ein Wechsel bereits in diesem Winter vom Tisch. Allerdings wollen die Münchner Ende Januar die Gespräche wieder aufnehmen, denn im Sommer soll der Abwehrspieler dann wohl an die Säbener Straße wechseln, wenn es nach den Verantwortlichen des Rekordmeisters geht.


Atletico selbst will um einen Verbleib des Franzosen kämpfen und möchte sogar eine Vertragsverlängerung aushandeln. Bis zum Sommer wollen die Spanier eine Entscheidung ihres Spielers, die Bayern buhlen gleichzeitig um die Dienste des Akteurs. Karl-Heinz Rummenigge ist jedenfalls optimistisch, was einen Wechsel in die Bundesliga angeht: „Jetzt warten wir mal ab. In Spanien gibt es ja immer eine Ausstiegklausel zu allen Zeitpunkten, und das ist in diesem Fall sicherlich ein Vorteil.“