Der ​FC Bayern München konnte sich mit fünf Siegen in Folge versöhnlich aus der Hinrunde der Bundesliga verabschieden. Dabei fand auch Altmeister ​Franck Ribery zuletzt zu seiner Form zurück. Im Sommer 2019 läuft der Vertrag des Franzosen jedoch aus und eine Verlängerung des Arbeitspapiers ist keineswegs gesichert. Mit ​Galatasaray Istanbul bringt sich daher angeblich nun ein potenzieller Abnehmer in Stellung.


Vor wenigen Wochen noch von vielen Experten kritisiert, war Ribery zuletzt ein Gesicht des Aufschwungs der Bayern und konnte in seinen letzten drei Ligaeinsätzen insgesamt vier Treffer beisteuern. Durch seine mitunter galareifen Auftritte bringt der 35-Jährige auch die Führungsriege in die Bredouille. In der Vergangenheit mussten sich Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge die Vorwürfe gefallen lassen, dass ihre Nibelungentreue zu ihren verdienten Strars einen längst nötigen Kaderumbruch unnötig verzögert hatte. In seiner aktuellen Verfassung ist der 81-fache französische Nationalspieler aber wieder ein Spieler, der den Unterschied ausmachen kann.

Während sich die Münchner noch Gedanken um ihre Zukunft machen, soll Galatasaray Istanbul die Chance für einen spektakulären Deal wittern. Laut Informationen von Fanatik, will der türkische Spitzenklub den Flügelspieler am liebsten bereits in diesem Winter verpflichten. Demnach möchten sich Vertreter des amtierenden Meisters bereits in dieser Woche mit dem Linksaußen treffen. Dabei hat der Klub vom Bosporus angeblich einen Vertrag, der auf anderthalb Jahre ausgelegt ist, vorbereitet.


Für Ribery wäre der Wechsel eine Reise in die Vergangenheit. Wie wohl nur noch die wenigsten Fußballfans auf dem Schirm haben, verbrachte die Bayern-Legende im Jahre 2005 ein halbes Jahr beim türkischen Traditionsverein und konnte dabei immerhin den türkischen Pokal einheimsen. Ein Transfer bereits in diesem Winter scheint dennoch ausgeschlossen, schließlich wollen die Bayern in der Rückrunde noch einmal richtig angreifen und wollen einen potenziellen Nachfolger erst langsam integrieren. Im kommenden Sommer könnte die Spur jedoch wieder heißer werden.