​Nationalspieler Timo Werner hat sich am Mittwochabend nach der 0:1-Niederlage beim ​FC Bayern München zu seiner Zukunft geäußert. Demnach hat der 22-Jährige mehrere Optionen zur Auswahl. Neben einem Verbleib bei ​RB Leipzig zieht der Mittelstürmer auch einen Wechsel zum deutschen Rekordmeister in Erwägung. Ein Transfer ins Ausland scheint ebenfalls denkbar zu sein. 


Werner wechselte im Sommer 2016 für 14 Millionen Euro Ablöse vom ​VfB Stuttgart nach Leipzig, wo er vertraglich noch bis 2020 gebunden ist. Gedanken über seine Zukunft wolle er sich in der Winterpause machen. "Ich kann mir das alles in Ruhe durch den Kopf gehen lassen und dann im neuen Jahr entscheiden", erklärte der Angreifer am Sky-Mikrofon. "Ich habe hier zweieinhalb sehr schöne Jahre gehabt, natürlich ist RB eine Überlegung."

RB Leipzig v 1. FSV Mainz 05 - Bundesliga

Bestritt bislang 97 Pflichtspiele für RB Leipzig: Timo Werner


Der Nationalspieler machte jedoch kein Geheimnis daraus, "dass andere Mannschaften auch noch im Rennen sind". Namen wollte Werner zwar nicht nennen, aus den Aussagen des 22-Jährigen ließ sich jedoch schließen, dass ​der FC Bayern ebenfalls zum Kandidatenkreis zählt. "Wenn man in Deutschland bei RB Leipzig spielt und in Deutschland bleiben will, gibt es eigentlich nur einen Verein, zu dem man wechseln kann", führte der gebürtige Stuttgarter weiter aus. 


Rangnick glaubt an Werner-Verbleib


RB-Cheftrainer und Sportdirektor Ralf Rangnick ließ verlauten, dass Werner eine "unterschriftsreife Verlängerung seines Vertrages" vorliegen hat. "Wenn er gut beraten ist, davon gehe ich aus, weil ich seinen Berater (Karlheinz Förster, Anm. d. Red.) schon seit gemeinsamen Spielerzeiten aus der Jugend des VfB Stuttgart kenne, dann weiß er, was er hier in Leipzig hat", gab der 60-Jährige zu Protokoll. Im Moment sei Werner bei den Roten Bullen am besten aufgehoben.