Mesut Özil (30) hat abermals alle Gerüchte um einen Abschied, womöglich noch in diesem Winter, klar und unmissverständlich von sich gewiesen. Wie der Fußball-Chef der Sport-Bild, Christian Falk, via Twitter verkündete, sei der ehemalige Nationalspieler nicht an einem Abschied aus London interessiert. 2017 habe der Spieler bereits eine Offerte von Inter Mailand abgelehnt.


Seitdem Unai Emery als Nachfolger des legendären Arsene Wenger bei Arsenal London das Zepter schwingt, ist es um Mesut Özil deutlich ruhiger geworden. Weniger Einsatzzeiten und teils etwas schwammige Erklärungen bezüglich einiger Nicht-Nominierungen in den Kader der Gunners haben die ​Spekulationen in den letzten Wochen und Tagen erneut aufkommen lassen. Und immer wieder unter den üblichen Verdächtigen: Inter Mailand.

Dass ein Wechsel aus deren Sinn durchaus Sinn macht, veranschaulichte der letzte Spieltag der Champions-League-Gruppenphase, als die Lombarden gegen PSV Eindhoven nicht in der Lage waren, das Spiel an sich zu reißen und die fürs Weiterkommen nötigen drei Punkte zu holen. Einen wirklich kreativen Kopf sucht man im Mailänder Mittelfeld vergebens. Doch scheint aus diesen Planspielen in der norditalienischen Metropole nichts zu werden. 


Denn der Spieler scheint gar nicht daran interessiert, die englische Hauptstadt zu verlassen. Sicherlich könnte Inter, dank der chinesischen Investoren von Suning, auch das üppige Gehalt des Mittelfeldregisseurs stemmen (satte 20,6 Millionen Euro nach seiner Vertragsverlängerung im Februar), doch wenn der Spieler selbst gar keinen Gedanken daran verschwendet, Arsenal zu verlassen, wird Inter Mailand seine Kreativpositionen wohl mit alternativem Personal besetzen müssen. 


Es wird interessant zu sehen sein, wie Özil mit seiner momentan etwas schwierigen Situation unter dem neuen Coach zurecht kommt. Sollte er noch öfter auf dem Aufstellungsbogen fehlen, werden die Gerüchte um seinen vorzeitigen Abschied sicherlich nicht weniger.