​Auch im letzten Jahr konnten einige Youngster im Profifußball für Furore sorgen und standen den Routiniers in ihren Mannschaften in Nichts nach. Um die Jungspunde gebührend zu würdigen, vergibt die italienische Sportzeitschrift Tuttosport bereits seit 13 Jahren den "Golden Boy"-Award und zeichnet damit alljährlich das beste Fußballtalent der Welt aus. In diesem Jahr konnte sich dabei ​Matthijs de Ligt gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen.


Dass die Wahl auf den 19-jährigen Innenverteidiger von Ajax Amsterdam fiel, stellt dabei ein Novum dar. Der Abwehrspieler ist in der Geschichte dieses Preises der erste Defensivspezialist, der die meisten Stimmen bekam. Zuvor wurden mit sieben Stürmern und acht Mittelfeldspielern stets offensiv ausgerichtete Spieler gekürt. 


Der Niederländer gilt als eines der größten Talente seines Landes und hat als Kapitän von Ajax bereits mehrere internationale Klubs auf sich aufmerksam machen können, darunter auch den ​FC Bayern München.

Während der 13-fache niederländische Nationalspieler satte 224 Punkte einsacken konnte, erhielt der Zweitplatzierte Trent ​Alexander-Arnold immerhin noch 149. Der 20-jährige Rechtsverteidiger des FC Liverpool wurde von seinem Coach Jürgen Klopp in den letzten Jahren zu einem absoluten Schlüsselspieler geformt und spielt auch in der aktuellen Spielzeit eine wichtige Rolle bei den Reds. Auf dem dritten Rang folgt Justin Kluivert. Der Sohn von Legende Patrick Kluivert wechselte in diesem Sommer von Ajax Amsterdam zur AS Rom und versucht nun, auch in der Serie A in die großen Fußstapfen seines Vaters zu treten.


Auf die Plätze verwiesen wurde neben Milan-Hoffnungsträger Patrick Cutrone und Real-Juwel Vinicius Junior auch Vorjahressieger ​Kylian Mbappe, der sich mit dem 13. Platz zufriedengeben musste. Dabei soll dem Vernehmen nach auch eine Rolle gespielt haben, dass der 19-Jährige erst vor wenigen Wochen von France Football mit der Kopa Trophy ausgezeichnet wurde. Bei dem neu ins Leben gerufenen Konkurrenztitel wird ebenfalls der beste U21-Spieler gekürt. 


Mit BVB-Verteidiger Achraf Hakimi (8. Platz), Dayot Upamecano von RB Leipzig (11. Platz) und Wolfsburgs Flügelflitzer Josip Brekalo (17. Platz) befanden sich auch drei Spieler aus der Bundesliga unter den Top 20.