​Während sich ​Borussia Mönchengladbach personell noch mit Gedankenspielen beschäftigt, macht ein Konkurrent Nägel mit Köpfen: Der ​FC Barcelona soll bereits ein Angebot für Andreas Christensen abgegeben haben. Laut der spanischen Zeitung Sport habe der ​FC Chelsea allerdings abgelehnt.


​Nachdem Gladbach einer Rückholaktion des Innenverteidigers des FC Ch​elsea interessiert sein soll, schaltet sich nun ein prominenter Nebenbuhler ein: Der FC Barcelona will Andreas Christensen nach Möglichkeit bereits im Winter ablösen. Er wäre die passende Verstärkung, da die Mannschaft in der Abwehrzentrale einige Ausfälle zu verbuchen hat. Die spanische Zeitung Sport berichtet, dass Barça schon ein Angebot für den 22-Jährigen abgegeben haben soll.


Doch Chelsea sei nicht gesprächsbereit gewesen und habe das Angebot gleich abgelehnt. Es wird erwartet, dass Barcelona ein neues Angebot macht. ​Wenn Samuel Umtiti in der Winterpause operiert werden muss, dürften die Katalanen bereit sein, tiefer in die Tasche zu greifen. Der Franzose würde wohl für den Rest der Saison ausfallen. „Wir werden in Kürze wissen, was mit ihm passiert. Aber wir sind Barcelona und wir wollen immer eine Antwort in petto haben“, zitiert Sport Barça-Trainer Ernesto Valverde.


Daher dürfte der Genesungsprozess von Umtiti die Schmerzgrenze für Christensen beeinflussen. Barcelona soll den Londonern eine Leihe mit anschließender Kaufoption vorgeschlagen haben. Der FC Chelsea ist bekannt dafür, viele Spieler aus der zweiten Reihe an andere Mannschaften zu verleihen – aktuell sind es 39 verliehene Profis. ​Die Premier League verhandelt aktuell über zukünftige Beschränkungen.

Borussia Moenchengladbach v FC Schalke 04 - UEFA Europa League Round of 16: Second Leg

Bei Borussia Mönchengladbach war Andreas Christensen noch Leistungsträger


Christensens Vater, der sein Berater ist, sagte im dänischen TV3 Sport jedoch, dass er eine weitere Leihe für seinen Sohn ausschließt: „Es klappt bei Chelsea oder er muss einen anderen Verein finden. Es gibt nur das eine oder das andere“, forderte er. Erst vor einem Jahr kehrte sein Sohn nach einem zweijährigen Leihgeschäft mit Gladbach zurück an die Stamford Bridge, wo er schon seit 2012 unter Vertrag steht. Doch unter Maurizio Sarri kommt der dänische Nationalspieler fast nur in der Europa League zum Einsatz. Daher könnte sich das Blatt gewendet haben: Lieber als Leihspieler auf dem Platz als mit Leibchen auf der Bank.


Die Europa League reicht Christensen und seinem Umfeld nicht. Zwar absolvierte er Anfang Dezember sein erstes Ligaspiel für die Blues, hat aber den Anspruch, regelmäßig auf dem Platz zu stehen. Bei Gladbach konnte er sich schon nachhaltig beweisen. Das Angebot Barcelonas darf nun als Adelung verstanden werden. Und als Ansporn für Maurizio Sarri, Andreas Christensen häufiger das Vertrauen zu schenken, wenn er ihn bei Chelsea halten will.