​Am Samstag empfängt der ​VfB Stuttgart zu Hause ​Hertha BSC. Dabei muss Trainer ​Markus Weinzierl nach der 0:3-Schlappe gegen Borussia Mönchengladbach erneut auf eine Vielzahl von verletzten Spielern verzichten. Darüberhinaus steht hinter einigen angeschlagenen Spielern noch ein Fragezeichen. Mit Santiago Ascacibar kehrt jedoch zumindest ein zuletzt gelb-gesperrter Stammspieler zurück.


Im Tor ist auf Ron-Robert Zieler absolut Verlass. Nach leichten Wacklern zu Beginn der Saison überzeugte der Deutsche auch gegen die Fohlen, konnte die Niederlage aber nicht abwenden.


Da mehrere Spieler angeschlagen sind, lässt sich nur schwer abschätzen, für welche Formation sich der Cheftrainer entscheiden wird. Meldet sich Andreas Beck rechtzeitig wieder fit, könnte es eine Rückkehr zur Viererkette geben. Der ehemalige Nationalspieler würde dabei die rechte Außenbahn beackern. Im Zentrum muss man auf die verletzten Benjamin Pavard und Holger Badstuber verzichten. Marc Oliver Kempf und Timo Baumgartl sind daher gesetzt. Links könnte Rückkehrer Borna Sosa den zuletzt formschwachen Emiliano Insua ersetzen.


Im zentralen Mittelfeld kehrt Santiago Ascacibar nach seiner Gelbsperre zurück, dafür müssen die Schwaben auf den Verletzten Dennis Aogo verzichten. Neben dem Argentinier dürfte daher erneut Kapitän Christian Gentner auflaufen. Gonzalo Castro könnte das Duo aus einer etwas offensiveren Position unterstützen. Auf den Außenbahnen fehlt der gelb-gesperrte Erik Thommy. Anastasios Donis und Nicolas Gonzalez dürften daher für die Startelf feststehen. Als Notnagel steht Daniel Didavi parat. Der Spielmacher ist jedoch noch immer nicht bei hundert Prozent.


Im Sturm führt, Formkrise hin oder her, wohl weiterhin kein Weg an Mario Gomez vorbei. Der ehemalige Torjäger machte jedoch auch gegen die Borussen keine gute Figur und ließ eine dicke Chance ungenutzt liegen. Seit nunmehr sieben Spielen wartet der 33-Jährige auf seinen nächsten Treffer.


Die potenzielle VfB-Aufstellung in der Übersicht:

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