​Der ​FC Bayern München wird sich im kommenden Sommer voraussichtlich mit Benjamin Pavard verstärken. Jüngsten Medienberichten zufolge will der Verteidiger in Diensten des ​VfB Stuttgart bereits im Winter an die Isar wechseln. Der deutsche Rekordmeister ist jedoch gut beraten, den Transfer erst nach der laufenden Saison zu tätigen. 


Pavard steckt mit dem VfB Stuttgart im Tabellenkeller fest. Der Weltmeister zieht angeblich nicht nur aufgrund der sportlichen Situation einen vorzeitigen Abschied in Erwägung. Laut Sky-Informationen will sich ​der Franzose bereits im Winter dem FC Bayern anschließen. Aus Münchner Sicht würde ein Transfer in der Winterpause allerdings nur wenig Sinn ergeben. 

Im kommenden Sommer kann Pavard den Tabellensechzehnten aufgrund einer Ausstiegsklausel für die festgeschriebene Ablöse von 35 Millionen Euro verlassen. Im Winter müssten die Bayern für den 22-Jährigen wohl deutlich tiefer in die Tasche greifen. Der deutsche Rekordmeister ist in der Innenverteidigung mit Mats Hummels, Niklas Süle und Jerome Boateng ohnehin gut aufgestellt. 


"Da macht es keinen Sinn, noch einen vierten, fünften oder sechsten zu holen", erklärte Cheftrainer Niko Kovac auf der obligatorischen Pressekonferenz vor ​dem letzten Champions-League-Gruppenspiel gegen Ajax Amsterdam. Zudem steht mit Javi Martinez ein weiterer Spieler zur Verfügung, der ebenfalls im Abwehrzentrum auflaufen kann.

VfB Stuttgart v Borussia Dortmund - Bundesliga

Fällt mehrere Wochen aus: Benjamin Pavard


Die jüngste Verletzung von Pavard spricht ebenfalls gegen einen Wintertransfer. Der Weltmeister hat sich am letzten Spieltag ​einen Muskelbündelriss im Oberschenkel zugezogen und fällt laut Vereinsangaben mehrere Wochen aus. Der 22-Jährige wird wohl erst im Februar sein Comeback feiern. 


Im Falle eines Wechsels zum FC Bayern dürfte es für den Franzosen nach der längeren Verletzungspause deutlich schwieriger werden, Spielpraxis zu sammeln und wieder zu alter Stärke zurückzufinden. VfB-Sportvorstand Michael Reschke hat einem Wintertransfer ohnehin einen Riegel vorgeschoben. "Es gibt keine Überlegungen, Benjamin Pavard in der Winterpause abzugeben", erklärte der Funktionär bei Sport1.