Nächster Schock auf Schalke: Guido Burgstaller kann in diesem Jahr nicht mehr auflaufen. Der österreichische Torjäger hat sich im Derby gegen den BVB schwerer verletzt. Selbst der Rückrundenstart scheint in Gefahr.​


Es kommt derzeit knüppeldick für den ​FC Schalke 04. Die Probleme in der laufenden Spielzeit haben einen großen Turm angehäuft: Ganz oben steht die miese Bilanz in der ​Bundesliga, die zum einen auch aufgrund der ​Standardschwäche zustande kommt, zum anderen - und vor allem - an der mangelnden Durchschlagskraft in der Offensive liegt.


Dabei muss Trainer Domenico Tedesco beinahe spieltäglich seine Angriffsformation umbauen. Bei Königsblau herrscht große Stürmernot, kaum ein Angreifer ist derzeit wirklich fit. Zuletzt musste deshalb Guido Burgstaller mächtig auf die Zähne beißen. In Hoffenheim ging das noch gut, im Revierderby war bereits vor dem Seitenwechsel Schluss.

Für die ​Champions-League-Partie gegen Lok Moskau spielte der Österreicher ​ohnehin keine Rolle. Nun haben weitere Untersuchungen ergeben, dass er bis zur Winterpause nicht mehr zur Verfügung steht. Die Auswertung der MRT-Untersuchung vom Montag habe ergeben, dass Burgstaller eine strukturelle Verletzung am Übergang von Wadenmuskel und Achillessehne erlitten hat, teilte der Klub am Dienstagnachmittag mit.


Zusätzlich wurde eine Sehnenplatte verletzt - Burgstaller droht deshalb sogar den Rückrundenstart zu verpassen. Für Schalke geht es im neuen Jahr am 20. Januar gegen den VfL Wolfsburg weiter. Eigentlich wollte Sportvorstand Christian Heidel dem aktuellen Kader vertrauen. Der drohende längerfristige Ausfall von Burgstaller könnte ihn aber noch einmal zum Umdenken bewegen.