​Der ​VfB Stuttgart musste am Wochenende einen erneuten Rückschlag hinnehmen und steckt nach der 0:3-Niederlage gegen ​Borussia Mönchengladbach weiterhin im Tabellenkeller fest. Dennoch denken die Schwaben bereits an die Zukunft und sollen  hinsichtlich der Vertragsverlängerung von drei Routiniers bereits erste Sondierungsgespräche geführt haben.


Zuletzt setzte Trainer Markus Weinzierl angesichts der prekären sportlichen Lage vermehrt auf arrivierte Kräfte. Dabei führt auch unter dem neuen Cheftrainer kein Weg an Kapitän ​Christian Gentner vorbei. Bei den Fans längst nicht mehr unumstritten, ist der Mittelfeldspieler nach Ansicht der Verantwortlichen anscheinend weiterhin unverzichtbar. Da der Vertrag des 33-Jährigen nach der Saison ausläuft, führte der Verein laut Informationen des kicker bereits erste Gespräche über eine mögliche Vertragsverlängerung.


Doch nicht nur bei dem ehemaligen deutschen Nationalspieler läuft der aktuelle Kontrakt im kommenden Sommer aus, auch die Arbeitspapiere von Dennis Aogo und Andreas Beck enden in Bälde. Auch da Neuzugang Pablo Maffeo verletzungsbedingt derzeit nicht zur Verfügung steht, war Beck zuletzt absolut gesetzt. Dabei war auf den Deutschen zwar zumeist Verlass, ein modern ausgerichteter, sprich offensivstarker Außenverteidiger wird aus dem 31-Jährigen aber wohl nicht mehr. Zurzeit laboriert der Rechtsverteidiger zudem an Knieproblemen.

VfB Stuttgart v FC Augsburg - Bundesliga

Bleibt Andreas Beck auch über die Saison hinaus eine zuverlässige Alternative?


Aogo schließlich, befand sich zuletzt als einer der wenigen Schwaben eigentlich in aufsteigender Form. Beim Spiel gegen die Fohlen zog sich der Routinier jedoch eine Muskelverhärtung in der Wade zu und droht nun ebenfalls auszufallen. Bislang sollen die Gespräche mit dem Trio dem Bericht zufolge noch keine konkreten Ergebnisse geliefert haben. Angesichts der angekündigten und von den Fans herbeigesehnten Verjüngung des Kaders, sollten die Stuttgarter aber gut überlegen, ob sie sich nicht eventuell von ein paar Altlasten trennen sollten, auch wenn eine Prise Erfahrung dem Kader mit Sicherheit gut zu Gesicht steht.