In der ​Premier League eilt der​ FC Liverpool von einem Erfolg zum nächsten. In der ​Champions League steht die Mannschaft von Jürgen Klopp indes enorm unter Druck. Das Duell gegen den SSC Neapel am Dienstag (21.00 Uhr) wird zum Schicksalsspiel, es geht  um das Überwintern in der Königsklasse. Naby Keita hat sich allmählich in England akklimatisiert. Sein Trainer ist aber der Meinung, dass der Ex-Leipziger sein Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft hat. 


Gegen den FC Burnley unter der Woche stand Naby Keita das erste Mal seit zwei Monaten wieder in der Startaufstellung des FC Liverpool. Drei Tage danach belohnte Trainer Jürgen Klopp den zentralen Mittelfeldspieler mit der nächsten Nominierung für die Startelf in Bournemouth. Während der Nationalspieler Guineas in den ersten Saisonwochen meist zunächst noch auf der Bank Platz nehmen musste, findet er aktuell immer häufiger Berücksichtigung und rechtfertigt das Vertrauen mit stabilen Leistungen, mit Abgeklärtheit, Zweikampfstärke und Ballsicherheit. Auch wenn die Tempoläufe, die ihn in den vergangenen Jahren bei RB Leipzig auszeichneten, noch fehlen, findet Klopp lobende Worte für den 23-Jährigen.​


"Er ist wirklich aufregend"


Im Interview mit der vereinseigenen Website wurde Klopp gefragt, wie zufrieden er mit der Entwicklung der Neuzugänge Fabinho und Keita sei. Er antwortete: "Es war klar, dass Fabinho und Naby Zeit brauchen, um sich umzustellen. Naby ist noch nicht exakt der Spieler, der er sein kann, das ist gut. Aber er ist wirklich aufregend. Es ist schön, ihn zu sehen", sagte der 51-Jährige.


Derweil ist Stürmer Mohamed Salah erneut mit einer bescheidenen Geste aufgefallen. Nach seinem Dreierpack beim 4:0 gegen Bournemouth lehnte der 26-Jährige die Auszeichnung zum Spieler des Spiels ab und reichte sie an Mitspieler James Milner weiter, der sein 500. Premier-League-Spiel bestritt. "Ich muss ihm zu seiner tollen Karriere gratulieren. Er verdient den Award heute, ich werde ihn nicht nehmen", erklärte der Ägypter gegenüber Sky