Nächste Trainerentlassung in der ​Zweiten Bundesliga​Arminia Bielefeld trennt sich nach der anhaltenden Sieglos-Serie von Chefcoach Jeff Saibene. Wer den Traditionsverein künftig übernimmt, steht noch nicht fest.


Jeff Saibene hat sein Schicksalsspiel nicht überstanden. Der Trainer von Arminia Bielefeld wurde am Montagnachmittag offiziell von seinem Amt enthoben, wie der Zweitligist offiziell mitteilte. Mit dem 50-jährigen Luxemburger musste auch sein Co-Trainer Carsten Rump gehen.


Die Arminia war im Heimspiel gegen Abstiegskonkurrent SV Sandhausen nicht über ein 1:1-Remis hinaus gekommen. Saibene hätte seinen Job wohl nur bei einem Erfolg behalten dürfen. Wer künftig die Geschicke beim Tabellen-14. leiten wird, teilte der Verein nicht mit. Es werde eine "zeitnahe Entscheidung geben".

Die Arminia hat nach 16 Spieltagen magere 15 Zähler auf dem Konto und wartet nunmehr schon seit zehn Spielen auf einen Sieg. Seit sieben Heimpartien konnte man zudem auf der Alm nicht mehr die drei Punkte behalten.


"Jeff Saibene hat unsere Mannschaft in einer schwierigen Situation übernommen und zum Klassenerhalt geführt. In der vergangenen Saison wurde mit dem vierten Platz eine hervorragende Platzierung erreicht. In dieser Spielzeit ist die erhoffte sportliche Entwicklung leider ausgeblieben. Wir sehen das Erreichen unserer Ziele als gefährdet an. Nach intensiven Gesprächen mit allen Verantwortungsträgern des Clubs sind wir gemeinsam zu der Überzeugung gelangt, eine Veränderung auf der Position des Chef- sowie Co-Trainers vornehmen zu müssen", so die Stellungnahme von Arminia-Geschäftsführer Sport Samir Arabi.


Saibene verabschiedete sich mit positiven Worten: "Ich bedanke mich bei der Mannschaft, dem Club und den Fans von Arminia Bielefeld für eine wunderschöne und erfolgreiche Zeit. Die Erinnerungen an meine Zeit in Bielefeld sind absolut positiv, weil wir uns gemeinsam aus einer schwierigen Situation gerettet und in der Liga stabilisiert haben. Ich wünsche Arminia und allen, die mit dem Klub fiebern, alles Gute."