​Beim ​VfB Stuttgart kann man definitiv von einem gebrauchten Wochenende sprechen. Man verlor nicht nur das Auswärtsspiel in Gladbach sang- und klanglos mit 0:3, sondern verlor auch noch Benjamin Pavard. Der Franzose hat sich schwerer verletzt als angenommen.


Kurz vor dem Ende der Partie musste Pavard vom Spielfeld humpeln - nachdem er zuvor noch per Eigentor den 0:3-Endstand markiert hatte. Der VfB teilte nach Schlusspfiff mit, dass sich der ​22-Jährige einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen habe. Die normale Ausfalldauer bei Verletzungen dieser Art beträgt zwei bis drei Wochen, im ungünstigsten Fall auch mal vier Wochen. Damit wäre Pavard aber immerhin zum Vorbereitungsstart wieder fit gewesen.

Doch wenn es nicht rund läuft, dann läuft es nicht rund. Am Montagmittag gab der VfB eine neue Diagnose bekannt - und die lautet: Muskelbündelriss. Dies bedeutet, dass ein größerer Teil des Muskels Schaden genommen hat. Die prognostizierte Ausfallzeit bei dieser Verletzung liegt bei sechs bis acht Wochen. Das hätte zur Folge, dass der Weltmeister wohl sogar den Rückrundenstart (19. Januar gegen Mainz 05) verpassen könnte.


Neuigkeiten gab es auch bei Dennis Aogo, der bereits in der ersten Hälfte ausgewechselt werden musste. Der Defensivallrounder hat eine Verhärtung in der Wade erlitten.