​Obwohl die FIFA im Fall Modeste ​ein Urteil verkündet hat, kehrt für den ​1. FC Köln und seinen neuen alten Stürmer längst noch keine Normalität ein. Auch auf den ersten Einsatz des Franzosen werden die "Effzeh"-Fans noch warten müssen. 


War das Spektakel um den Abgang von Anthony Modeste im Sommer 2017 für alle Beteiligten eine Tortur, so steht die Rückkehr des französischen Goalgetters dem inzwischen in nichts mehr nach. Lange hatte das Urteil der FIFA auf sich warten lassen. Nun, da eine Entscheidung getroffen ist, ist noch immer keine Partei so richtig glücklich.


Die gute Nachricht für Modeste und den "Effzeh": Der Stürmer muss keine Sperre befürchten. Weil die Kündigung des Torjägers für Regel-konform befunden wurde, darf der sich sogar auf die Nachzahlung der Ausstehenden Prämien freuen. Bevor der 30-Jährige aber wieder für die Geißböcke auflaufen darf, wird noch einiges an Zeit ins Land gehen. Denn in Köln kann man sich laut BILD-Informationen erst dann sicher sein, wie weiter vorzugehen ist, wenn eine schriftliche Urteilsbegründung vorliegt. Die muss nicht nur noch von "Tonys" Beratern beantragt werden, ein dementsprechender bürokratischer Prozess kann sich bei der FIFA auch ein wenig ziehen. 


So ist jetzt schon sicher, dass das erste Zweitliga-Tor des Rückkehrers noch bis zum nächsten Jahr warten muss. Der Zweitplatzierte der ​2. Bundesliga ist zwar in der komfortablen Situation, dass seine anderen Stürmer Jhon Córdoba und Simon Terodde derzeit in toller Form sind, dennoch werden alle im und um den Verein auf eine baldige Klärung der verzwickten Situation hoffen. Vielleicht kann Anthony Modeste dann schon im Frühjahr wieder an seine erfolgreichen Kölner Tage anknüpfen.