Die Erfolge bleiben noch immer aus, ​die Kritik wurde zuletzt erneut größer, und trotzdem scheint Jose Mourinho bei ​Manchester United fest im Sattel zu sitzen. Nachdem der Evening Standard darüber berichtete, dass der Portugiese seinen Posten als Trainer der 'Red Devils' möglicherweise räumen wird, veröffentlichte dessen Berater Jorge Mendes nun ein Statement, das die jüngsten Berichterstattungen zurückweist.


Eigentlich sind die Rahmenbedingungen für einen vorzeitigen Abschied von 'The Special One' gegeben: Bereits im Sommer holte er häufig zur Kritik aus, sei es aufgrund der zurückhaltenden Transferpolitik oder der schwierigen Vorbereitung in den USA. Neben einem enttäuschenden achten Tabellenplatz in der Premier League kommen zudem immer wieder Gerüchte über ein ​Zerwürfnis mit Paul Pogba auf, der offenbar immer wieder als Sündenbock des Trainers gilt.


Die Spekulationen gehen in den britischen Medien so weit, dass der ​Evening Standard gar auf Berufung der Boulevardzeitung The Sun vermeldete, dass die Verantwortlichen dazu bereit seinen, umgerechnet etwa 45 Millionen Euro an Tottenham Hotspur zu zahlen, um Trainer Mauricio Pochettino zu verpflichten. 

Manchester United v BSC Young Boys - UEFA Champions League Group H

  Will weiterhin bei Manchester United bleiben: Jose Mourinho



Trotz der enttäuschenden Resultate scheint allerdings nur heiße Luft dahinter zu stecken. "Es gab Gerüchte darüber, dass Jose Mourinho Manchester United verlassen würde. Das ist völlig unwahr", ließ Mourinho-Berater Jorge Mendes in einer Stellungnahme verlauten. Sowohl Mourinho selbst als auch der Verein seien "sehr glücklich" miteinander, weshalb eine vorzeitige Trennung nicht zur Debatte stehe. "Er hat einen langfristigen Vertrag und arbeitet voller Hingabe daran, ein solides Siegprojekt aufzubauen", fuhr Mendes fort.


Wie lange beide Parteien noch miteinander glücklich sind, steht allerdings zur Debatte. Sollte United den Rückstand auf die internationalen Plätze bis zum neuen Jahr nicht verkürzen, dürfte die Luft für Mourinho immer dünner werden. Der wiederum scheint vor allem intern einige Konflikte zu führen, weshalb auch die Stimmung der Mannschaft fest im Blick stehen wird.