Unter Thomas Tuchel bekommt er nicht genug Spielzeit. Deshalb könnte das 18-jährige Top-Talent Timothy Weah von Paris Saint-Germain nun im Winter vor einem Wechsel stehen - zieht es den Amerikaner in die Bundesliga?


Die Riege junger Amerikaner in den europäischen Top-Fußballligen wird immer größer. Alleine in den Bundesligen spielen bereits sechs Nationalspieler der Vereinigten Staaten - im Winter wechselt mit dem 19-jährigen Tyler Adams der siebte zu RB Leipzig. Auch Teenager Timothy Weah von Paris Saint-Germain hat früh den Sprung nach Europa gewagt. Mit nur 14 Jahren heuerte der Sohn des einstigen Weltfußballers George Weah bei den Franzosen an, bei denen auch sein Vater einst erfolgreich gespielt hatte. 


Der Weg des jungen Stürmers führte daraufhin über Jugenden und zweite Mannschaft recht gradlinig in den Profikader des amtierenden Meisters der Ligue 1. Seit dieser Saison jedoch stagniert die Karriere des 18-jährigen gebürtigen New Yorkers, weil er unter Trainer Thomas Tuchel schlicht nicht mehr berücksichtigt wird. So kommt es, dass sich das junge US-Talent nun anderweitig umschauen möchte. Der Stürmer, der nur in den ersten beiden Ligaspielen zu Einsätzen kam, plädiert dabei für eine Leihe: "Ich bin bereit, ausgeliehen zu werden, damit ich mit meinen Talenten einem anderen Team helfen kann". Weah könnte somit zum achten US-amerikanischen Nationalspieler in einer deutschen Mannschaft werden. 

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Trotz seiner lediglich zwei Spiele für Paris steht Weah bereits auf der Torschützenliste



Denn Interessenten gibt es auch aus der Bundesliga: Laut dem französischen Portal RMC Sport sollen nämlich sowohl ​Bayer Leverkusen als auch der ​VfB Stuttgart um die Dienste des talentierten Angreifers buhlen. Gerade im Schwabenland wäre ein potenter Torjäger sicher gern gesehen, ist der VfB doch das einzige Team der Bundesliga, dass vor dem 14. Spieltag noch keine zehn Torerfolge vorweisen kann. Eine Leihe von Weah wäre somit mehr als sinnvoll für den Verein, doch auch der US-Kicker selbst könnte sich einiges davon versprechen - insbesondere die Spielzeit, der er in Paris derzeit so sehr nachtrauert. 


Die Fähigkeiten des Nationalspielers der Vereinigten Staaten sind aber selbstverständlich nicht nur in Deutschland bekannt. Und so müssen sich Leverkusen und die Stuttgarter zusätzlich gegen die kolportierten Interessenten aus Frankreich, Amiens und Straßburg, durchsetzen, wenn sie den jungen Weah in ihren Farben kicken sehen möchten.