Kai Havertz befindet sich auf der Überholspur. Bis heute hat der 19-Jährige noch kein einziges Leistungsloch durchleben müssen. Er stellte Rekordmarken auf, gewann die Fritz-Walter-Medaille und ist Nationalspieler geworden. Irgendwann möchte der Mittelfeldspieler von ​Bayer Leverkusen den Schritt zu einem Top-Klub machen. 


"Als Spieler will man immer versuchen, einen Schritt zu machen und weiterzukommen. Im Moment bin ich in Leverkusen super aufgehoben und kann mich hier weiter gut entwickeln", erklärte Havertz in einem Interview mit Sky. Bei der Werkself läuft sein Vertrag noch bis Juni 2022. Doch will der junge Star wirklich noch fast vier Jahre warten, um anschließend zu einem Spitzenverein zu wechseln? 


Im Interview ließ der 19-Jährige jedenfalls durchklingen, er strebe langfristig nach höheren Zielen. "Dass irgendwann der nächste Schritt kommen muss, ist glaube ich klar", gestand der gebürtige Aachener und fügte an: "Da mache ich mir jetzt aber noch keine Gedanken drüber." 

Bislang absolvierte Havertz für Leverkusen 82 Spiele, in denen er 15 Tore schoss und 21 weitere vorbereitete. Bei der "Wasserschlacht" am Montagabend in Nürnberg (1:1) schoss er den zwischenzeitlichen 1:0-Treffer. Für die DFB-Auswahl absolvierte er im November im Freundschaftsspiel gegen Russland sein erstes Nationalspiel von Beginn an. Sowohl im Verein als auch in der Nationalmannschaft gilt er als einer der Hoffnungsträger. Bei Transfermarkt.de beläuft sich sein Marktwert auf 55 Millionen Euro.


Bayern und Barcelona sind interessiert


"Seine Zukunft liegt in Leverkusen", sagte Sportdirektor Jonas Boldt, der nach Saisonende Bayer verlassen wird, bei Sport1. Doch zahlreiche europäische Spitzenvereine wie der FC Barcelona, Bayern München oder Inter Mailand haben Medienberichten zufolge Interesse an Havertz.