Sechs Jahre lang lief der heutige Liverpool-Spieler Alex Oxlade-Chamberlain für den FC Arsenal auf. Ein Grund für seinen Wechsel war auch die wenige Spielzeit, die der Brite in der Hauptstadt zuletzt bekam. Doch dafür, dass "Ox" so viel auf der Bank saß, gibt es wohl einen Grund, wie sich nun herausstellte. 


Zwischen 2011 und 2017 war Alex Oxlade-Chamberlain ein Gunner. In dieser Zeit brachte es der kräftige Mittelfeldspieler zum Star und Nationalspieler. Trotz allen Erfolgs durfte der Mann aus Portsmouth gegen Ende seiner Arsenal-Zeit allerdings nicht mehr viel spielen. Was seinerzeit nicht wenige verwunderte, hatte wohl einen Grund, wie sich nun herausstellte. 

Arsenal v Sevilla FC - Emirates Cup

Für den FC Arsenal erzielte Oxlade-Chamberlain in 198 Spielen 20 Tore



So berichtete nun der Autor Alan Gernon von einer irren Vertrags-Klausel, laut der für jedes Spiel, in dem "Ox" für die Gunners mehr als 20 Minuten auf dem Platz stand, 11.000 Euro an dessen Ausbildungs-Verein FC Southampton habe gezahlt werden müssen. Deshalb, bemerkt Gernon in seinem Buch The Transfer Market: The Inside Stories, habe der heutige Liverpool-Star bei Arsenal "oft um die 71. Minute" auf den Rasen gedurft. Oft sei er eben nur Einwechselspieler gewesen. 


Eine verrückte Geschichte, die sich zur Freude von Liverpool-Trainer Jürgen Klopp bei Oxlade-Chamberlains neuem Arbeitgeber nicht weiter fortführt. Dennoch steht der Nationalspieler derzeit nicht im Aufgebot der Reds. Mit einem Kreuzbandriss fällt der 25-Jährige noch bis voraussichtlich Mai aus.