Ein übler Zusammenprall mit seinem Torhüter hat das gestrige Ligue1-Spiel zwischen Girondins Bordeaux und AS St. Etienne für Abwehrspieler Neven Subotic bereits in der 22. Minute beendet. Mit Verdacht auf Schädeltrauma musste der Ex-Dortmunder vorsorglich eine Nacht im Krankenhaus verbringen. Jetzt hat sein Berater Entwarnung gegeben.


Es lief die 22. Spielminute, als Etienne-Keeper Stephane Ruffier eine aus dem linken Halbraum geschlagene Flanke erst unter-, und sich dann beim Herauslaufen verschätzte. Die Folge: der Ausgleichstreffer zum 1:1. Aber für Neven Subotic, der am Sonntag 30 Jahre alt wird, hatte dieser unfreiwillige Körperkontakt zu seinem Torwart noch viel schmerzhaftere Konsequenzen. 


Blutüberströmt und sichtlich benommen blieb der ehemalige ​Dortmunder auf dem Rasen liegen und ​musste minutenlang von den Mannschaftsärzten behandelt werden. Kurzweilig soll er sogar das Bewusstsein verloren haben. Am Ende stand die - logische - Auswechslung. Anschließend wurde der Serbe ins Krankenhaus transportiert und blieb zur weiteren Beobachtung vorsichtshalber die ganze Nacht dort.


Mittlerweile hat jedoch sein Agent Frieder Gamm Entwarnung gegeben. Wie er dem kicker mitteilte, habe sein Schützling einen "richtigen Brummschädel", konnte das Hospital aber bereits verlassen und befinde sich schon wieder auf dem Weg der Besserung. Angesichts der Bilder, die da gestern von Bordeaux aus in die Welt gingen, muss man wohl vom "Glück im Unglück" sprechen. ​