​In der weltbesten Eishockey-Liga ​NHL kam es am Wochenende zu dem mit Spannung erwarteten Duell zwischen den Los Angeles Kings und den Edmonton Oilers. Dabei hatte die Partie besonders für die deutschen Fans des Kufensports eine Menge zu bieten, schließlich duellierten sich mit dem neuen Co-Trainer der Kalifornier, Marco Sturm, ein Deutscher mit gleich zwei Landsleuten.


Zu dem Kader der Oilers gehören mit Leon Draisaitl und ​Tobias Rieder nämlich gleich zwei deutsche Nationalspieler. Die beiden Cracks konnten die 2:5-Niederlage gegen den ehemaligen Bundestrainer jedoch nicht abwenden. Dabei wurde Rieder nicht eingesetzt und auch seinem Teamkollegen gelang kein Scorerpunkt. Für Edmonton bedeutet die Schlappe gegen die Kings im 23. Saisonspiel bereits die elfte Niederlage.

Beide Teams spielen derzeit unterm Strich unter ihren Möglichkeiten und liegen hinter den Playoff-Rängen. Bei den Gästen war beim deutschen Aufeinandertreffen der Kanadier Alex Chiasson der auffälligste Akteur. Doch auch die zwei Treffer des 28-Jährigen konnten die verdiente Niederlage nicht abwenden. Bester Spieler auf dem Eis war Kings-Profi Dustin Brown der insgesamt drei Mal einnetzte und mithalf, den zwischenzeitlichen 1:2-Rückstand noch in einen souveränen Sieg umzuwandeln. Neben dem US-Amerikaner steuerten Anze Kopitar und Matt Luff noch jeweils ein Tor bei.


Marco Sturm ist seit Mitte Oktober Co-Trainer in Los Angeles und konnte vor dem Sieg gegen das deutsche Duo in der NHL bislang nur wenige Erfolgserlebnisse sammeln. Der Wechsel von der deutschen Nationalmannschaft zu den Kings war für den 40-Jährigen eine Reise in die Vergangenheit, schließlich lief er in seiner aktiven Karriere von 2010 bis 2011 bereits für die Kalifornier auf.