​Zum Leidwesen der Fans des ​FC Bayern München hat die Länderspielpause an der spielerischen Negativform überhaupt nichts geändert. Der deutsche Rekordmeister musste sich nach einer 3:1-Führung in der 90. Minute zuhause mit einem 3:3 gegen Fortuna Düsseldorf gefühlt geschlagen geben. Der Druck auf Cheftrainer Niko Kovac ist größer denn je. 


Der auf der Pressekonferenz nach dem Spiel äußerst wütende Kroate sprach von "sehr großen Fehlern" seiner Spieler, die "kein Trainer der Welt verhindern" kann. Seinen Gemütszustand beschrieb er wie folgt (via Bild): "Sie können sich vorstellen, wie ich mich innerlich fühle. Ich weiß nicht, ob es eine Steigerung von sauer gibt."


Viel mehr interessierten sich die Beobachter der Partie aber berechtigterweise für die Aussagen von Vereinsboss Uli Hoeneß, der tatsächlich eine neue Stufe der Besorgnis erreicht hat: "Heute ist ein schwerer Tag für uns. Es gibt intern Gesprächsbedarf." Der 66-jährige Fußballfunktionär wollte lediglich bestätigen, dass Kovac am Dienstag beim Champions-League-Spiel gegen Benfica Lissabon auf der Trainerbank sitzen wird. 

Darüberhinaus gibt es jedoch keine Garantien, wie Hoeneß weiter erklärte (via Sky Sport News HD). Demnach ist ein Trainerwechsel "im Moment kein Thema, im Moment! Wir haben uns vorgenommen eine Nacht drüber zu schlafen! Werden uns übers Wochenende Gedanken machen."


Mit dem Sieg von Borussia Dortmund gegen den FSV Mainz 05 ist zudem der Punkte-Rückstand auf den ersten Platz am heutigen Samstag noch größer geworden. Nach 12 Spieltagen entfernen neun Punkte den FC Bayern nun vom BVB.