​Am Mittwoch und am Donnerstag kam es in der Handball-Bundesliga zu einigen spannenden Begegnungen. Dabei konnte sich das Starensemble der ​SG Flensburg-Handewitt weiter schadlos halten. Aber auch die beiden Konkurrenten SC Magdeburg und der THW Kiel präsentierten sich am 14. Spieltag in einer guten Form.


Der amtierende Titelverteidiger bleibt in der Bundesliga weiterhin das Maß aller Dinge. Im 14. Spiel konnte sich das Team von Mike Machulla am Donnerstagabend souverän mit 33:23 gegen den VfL Gummersbach durchsetzen und eilt so einem erneuten Titel entgegen. Beim Spiel gegen den VfL spielte vor allem der Norweger Magnus Jondal groß auf und steuerte zehn Treffer bei. 

Doch auch der Titelaspirant THW Kiel kann auf eine beeindrucken Serie zurückblicken. So bedeutete der 26:22-Erfolg im Spitzenspiel gegen die Füchse Berlin den elften Sieg in der Liga in Folge. Dabei profitierten die Kieler jedoch auch von den großen Verletzungssorgen bei den Gästen, die dennoch bis zur Halbzeit (14:13) gut dagegen halten konnten. Dass am Ende dennoch ein Sieg heraussprang, lag vor allem auch am prima aufgelegten THW-Keeper Andreas Wolff. Nach dem Heimsieg zeigte sich der Nationaltorhüter dennoch etwas gefrustet. "Natürlich ist es unser Ziel, die Meisterschaft zu gewinnen. Aber wenn die Flensburger nicht mal irgendwann anfangen zu verlieren, dann wird es eng", so der Torhüter gegenüber Sky.


Weiter den Platz des Zweitplatzierten in der Liga hat der SC Magdeburg inne. Dabei hatte der Ostklub am Donnerstagabend bei dem Auswärtsspiel gegen die SG BBM Bietigheim doch leichte Probleme. Ein Garant für den knappen 33:29-Erfolg war dabei wieder einmal Linksaußen Matthias Musche, der die Verteidigung der Gastgeber vor große Probleme stellte und am Ende zehn Treffer verbuchen konnte.