​Dass James Rodriguez beim ​FC Bayern München nicht mehr gänzlich zufrieden ist, ist ein offenes Geheimnis. Wie die Bild aus dem Umfeld des Kolumbianers erfahren haben will, liegen die Gründe beim Trainer - James vermisst Jupp Heynckes.


Unter Niko Kovac gehört James Rodriguez längst nicht immer zum Stammpersonal, oftmals wird der Mittelfeldmann nur eingewechselt oder sitzt 90 Minuten auf der Bank - wie auch zuletzt im Topspiel gegen ​Borussia Dortmund. Uli Hoeneß sprach bei Sky von rein sportlichen Gründen, doch Gerüchte über Spannungen zwischen Trainer Kovac und James ​halten sich hartnäckig.


Im Vorjahr unter Jupp Heynckes sah es noch anders aus. Da war James eine feste Größe im Team des FC Bayern und zahlte das Vertrauen mit guten Leistungen zurück. Die Bild berichtet, dass James zudem viele Freiheiten auf dem Platz genoss, die er unter Kovac nicht hat. Der neue Coach legt viel Wert auf Disziplin und Fleiß und erwartet die genaue Umsetzung der Vorgaben. Heynckes sprach mit James zudem immer spanisch - all das vermisst der Offensivmann.


"Wenn Kovac ein geistloses Laufwunder wie den Roadrunner will, wird er es in James nicht finden", heißt es in der Bild mit Berufung auf das Umfeld des WM-Torschützenkönigs von 2014. James sei der Kopf und die Intelligenz auf dem Platz. Aufgrund der Unzufriedenheit mit der sportlichen Situation fällt James zudem immer wieder mit Undiszipliniertheiten auf, wie zum Beispiel Zuspätkommen oder Ignoranz neuer Warmmachregeln.

Im kommenden Jahr könnten die Bayern James für 42 Millionen Euro fest von ​Real Madrid verpflichten. Im vergangenen Sommer waren beide Seiten noch voll überzeugt, dass dies geschehen würde, doch laut kicker hat sich dies mittlerweile verändert und es sei "zurzeit unwahrscheinlich", dass die Münchener die Option ziehen. Dann würde James, der aktuell aufgrund einer Verletzung ohnehin in Madrid weilt, zu Real zurückkehren. Dort besitzt der 27-Jährige noch einen Vertrag bis 2021.