​Thorgan Hazard hatte sich für diese Saison eine Menge vorgenommen. Im Gegensatz zu so manchem Spieler in der höchsten deutschen Spielklasse, konnte der Linksaußen von ​Borussia Mönchengladbach diesen hehren Vorsatz bislang in die Tat umsetzten und befindet sich aktuell in der Form seines Lebens. Wenig überraschend haben daher bereits mehrere internationale Spitzenklubs ihre Fühler ausgestreckt. Neuester Interessent ist dabei nun angeblich die ​AS Rom.


Der Flügelflitzer der Fohlen stand in dieser Spielzeit bisher in jedem Pflichtspiel in der Startelf und war einer der Garanten dafür, dass die Gladbacher nach einer mäßigen Vorsaison aktuell richtig gut dastehen und in der Bundesliga den zweiten Tabellenplatz belegen. Bereits in den vergangenen Jahren war Hazard eine prägende Figur bei den Borussen. Was in dieser Saison jedoch auffällt, ist seine Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Gehäuse. So konnte er in der Liga bereits sieben Treffer für sich verbuchen. In der kompletten vergangenen Spielzeit waren es zehn gewesen.

SV Werder Bremen v Borussia Moenchengladbach - Bundesliga

Thorgan Hazard ist heiß begehrt



Wie die Gazzetta dello Sport berichtet, soll auch Eusebio di Francesco, seines Zeichens Trainer der Roma, die steile Entwicklung des 18-fachen belgischen Nationalspielers nicht verborgen geblieben sein. Der 49-Jährige soll daher alle Hebel in Bewegung setzen, um den Flügelflitzer im kommenden Sommer in die Serie A zu lotsen. Da der Vertrag des Shootingstars jedoch noch bis 2020 läuft, wäre der Tempodribbler nicht billig zu haben. Die Roma soll aktuell bereits sein, bis zu 30 Millionen Euro auf den Tisch zu legen.


Bereits im vergangenen Sommer hatte Hazard mit einem Wechsel kokettiert. Manager Max Eberl schob jedoch bislang allen Wechselgedanken einen Riegel vor. Geht die Entwicklung des Bruders von Chelsea-Star Eden Hazard jedoch so rasant weiter, könnten spätestens nach der Saison hartnäckige Verhandlungen anstehen. Umso wichtiger dürfte es für die Gladbacher sein, den Einzug in einen der europäischen Wettbewerbe zu sichern, um so wieder mehr Argumente auf ihrer Seite zu haben.