​Am vergangenen Donnerstag konnte sich Borussia Mönchengladbach in einem Testspiel gegen Preußen Münster mit 3:0 durchsetzen. Den Erfolg gegen den Drittligist musste das Team von Trainer ​Dieter Hecking jedoch bitter bezahlen. Mit ​Christoph Kramer und Mamadou Doucoure mussten nämlich gleich zwei Spieler der Fohlen verletzt ausgewechselt werden. Am heutigen Samstagvormittag veröffentlichten die Gladbacher nun die genauen Diagnosen der beiden Profis.


Innenverteidiger Doucoure hatte sich eigentlich sehr auf das Spiel gefreut, schließlich wartet der 20-Jährige noch immer auf seinen ersten Pflichspieleinsatz für die Borussen. Nach 20 Minuten verletzte er sich jedoch ohne Gegnereinwirkung bei einer Grätsche und musste mit schmerzverzerrtem Gesicht ausgewechselt werden. Wie der Verein nun auf seinem Twitter-Kanal bekanntgab, zog sich der Franzose dabei einen Muskelbündelriss mit Sehnenbeteiligung im rechten Oberschenkel zu und wird wohl lange ausfallen.

Die erneute Verletzung ist ein herber Rückschlag für den Youngster, der seit seinem Wechsel im Sommer 2016 vom Pech verfolgt ist. So musste der Defensivspieler in seiner jungen Karriere bereits drei ähnliche Verletzungen verkraften und verbrachte Jahre in der Reha-Abteilung der Gladbacher. Zu Saisonbeginn fiel er zudem mit einem Muskelteilabriss aus und hatte sich in den letzten Wochen wieder enger an den Kader herangekämpft.


Bei Christoph Kramer, der beim Spiel gegen Münster nach einem Foulspiel in der 50. Spielminute ausgewechselt werden musste, stellte sich nach einer eingehenden Untersuchung eine Außenbandverletzung im rechten Sprunggelenk heraus. Wie lange der Deutsche nun ausfallen wird, ist noch unklar. Auch für den Mittelfeldspieler kommt die Verletzung zur Unzeit, schließlich hatte auch er in der bisherigen Saison arge Probleme, sich im dicht besetzten Mittelfeldzentrum einen Stammplatz zu sichern.