​In seiner vierten Saison bei ​Borussia Mönchengladbach hat Jonas Hofmann endgültig den großen Durchbruch geschafft. Der 26-Jährige zählt in dieser Spielzeit zu den wichtigsten Stammspielern der Fohlen. Mit konstant guten Leistungen will sich der zentrale Mittelfeldspieler für die Nationalmannschaft empfehlen. 


Nach elf Spieltagen findet sich die Mannschaft von ​Cheftrainer Dieter Hecking auf Platz zwei wieder. Einen nicht unerheblichen Anteil daran hat Hofmann, der in zehn Ligaspielen an acht Treffern (fünf Tore/drei Vorlagen) direkt beteiligt war. In einem Interview mit Sport1 führte der Ex-Dortmunder die jüngsten Erfolge nicht nur auf die erfolgreiche Systemumstellung (vom 4-4-2 auf 4-3-3) im Sommer zurück.

"Wir haben kaum Verletzte, dadurch sind wir immer wieder in jedem Training gefordert, an unsere Höchstleistung anzuknüpfen. Da kann sich keiner ausruhen", erklärte der gebürtige Heidelberger. Im letzten Jahr habe sich die Mannschaft aufgrund der zahlreichen Ausfälle von alleine aufgestellt. "Jetzt ist es ganz anders. Alle sind fit, alle müssen im Training hundert Prozent geben", betonte der ehemalige U21-Nationalspieler. "Dadurch haben wir ein gutes Trainingsniveau - und das spiegelt sich samstags auf dem Platz wider." 


In der Mannschaft herrsche zudem ein "super Klima. Das trägt immer dazu bei, dass man erfolgreich ist", so Hofmann, der von seinem Positionswechsel offenbar sehr profitiert hat. "Bei mir war es im Laufe der Vorbereitung, dass es sich herauskristallisiert hat, dass der Wechsel von der Außenposition ins Mittelfeldzentrum passt", gab der Rechtsfuß zu Protokoll. "Der Trainer und ich haben gemerkt, dass es läuft - und warum sollen wir es dann ändern?" Acht Torbeteiligungen zeigen deutlich, dass sich der 26-Jährige in der Zentrale wohlfühlt. 

Borussia Moenchengladbach v Eintracht Frankfurt - Bundesliga

Jonas Hofmann (r.) stoppt Frankfurts Danny da Costa


Den Traum vom Nationalmannschaftsdebüt hat der Mittelfeldspieler noch nicht aufgegeben. "Vielleicht wird es irgendwann mal belohnt, wenn ich über eine lange Distanz konstant spiele", erklärte das Eigengewächs der ​TSG 1899 Hoffenheim. "Das versuche ich gerade: über mehrere Monate dieses Niveau zu halten. Natürlich ist es ein Traum für jeden Fußballer, aber ich beschäftige mich damit jetzt nicht großartig." Der Fokus liege weiterhin ​auf der Borussia