​​RB Leipzig hatte in der vergangenen Saison insgesamt neun Spieler verliehen. Unter diesen fand sich auch Atinc Nukan wieder. Seit Sommer steht der Innenverteidiger wieder im Kader der Roten Bullen. Nach langer Leidenszeit meldete sich der 25-Jährige in dieser Woche im Training zurück. Eine Zukunft in Leipzig hat der Defensivspieler allerdings nicht. 


Im Sommer 2015 wechselte Nukan von Besiktas nach Leipzig. Für den Verteidiger griff der damalige Zweitligist tief in die Tasche. Fünf Millionen Euro Ablöse legten die Roten Bullen für den Türken auf den Tisch. Die hohen Erwartungen konnte der 25-Jährige allerdings nicht erfüllen. 


Nach nur einer Saison (14 Pflichtspiele) gingen die Sachsen und Nukan vorerst wieder getrennte Wege. Der Defensivspieler kehrte per Leihe zu seinem Ex-Verein nach Istanbul zurück. Im Juli 2017 wurde das Leihgeschäft um ein Jahr verlängert. Kurz danach riss sich der Verteidiger ​zum ersten Mal das Kreuzband im linken Knie. 

Im März 2018 kehrte Nukan ins Training zurück und musste kurze Zeit später den nächsten Kreuzbandriss verkraften. Die lange Leidenszeit hatte in dieser Woche ein Ende. Am Dienstag stieg der 25-Jährige ins Mannschaftstraining der Roten Bullen ein. Cheftrainer ​Ralf Rangnick plant allerdings nicht dem Türken.


"Wenn sein operiertes Knie stabil bleibt, wäre es ihm zu wünschen, wenn er ab Januar einen Verein findet, bei dem er regelmäßig spielen kann", erklärte der 60-Jährige gegenüber der Bild-Zeitung. Eine erneute Rückkehr in die Türkei scheint durchaus denkbar zu sein. In Leipzig ist der Linksfuß, dessen Marktwert auf rund eine halbe Million Euro geschätzt wird, vertraglich noch bis 2020 gebunden.