​Nach elf Spieltagen grüßt ​Borussia Dortmund in der Bundesliga von dem ersten Tabellenplatz. Dank des 3:2-Erfolgs gegen den ​FC Bayern München haben die Schwarz-Gelben bereits sieben Punkte Vorsprung auf den Serienmeister. Ein wichtiger Faktor für den Erfolg war neben dem neuen Cheftrainer Lucien Favre vor allem Neuzugang ​Axel Witsel. Wenig überraschend bezeichnete der Belgier seinen Wechsel zu den Borussen nun auch selbst als einen echten Glücksfall.


Vor seinem Engagement beim BVB verdiente der 100-fache belgische Nationalspieler beim chinesischen Klub Tianjin Quanjian zwar gutes Geld, eine große sportliche Herausforderung bot sich dem Lockenkopf im Land der Mitte aber nicht. Als die Dortmunder im Sommer dieses Jahres anklopften, fühlte der Mittelfeldakteur daher, dass die Zeit reif für eine Rückkehr nach Europa war. 


Dabei spielte auch die räumliche Nähe zu Witsels Heimatort Lüttich den Dortmundern in die Karten. So bezeichnete der zentrale Mittelfeldspieler gegenüber der BILD den Standort seines neuen Klubs als ideal.

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Axel Witsel ist bereits hervorragend ins Team integriert


"Meine Familie und ich sind jetzt wieder in unmittelbarer Nähe zu unserer Heimat", so der Rechtsfuß, dem im Sommer auch ein Angebot von Machester United vorlag. Dass er sich dennoch für den BVB entschied, bezeichnete er als "die sportlich beste Entscheidung, die ich jemals getroffen habe". 


Dabei war der 1,88-Meter-Schlaks auch voll des Lobes für seine Mitspieler und betonte, dass er "noch nie mit besseren Spielern zusammengespielt" habe als beim deutschen Traditionsverein. Die Vereinsführung ist mit ihrem neuen Leader äußerst zufrieden. So bezeichnete Manager Michael Zorc die Verpflichtung als echten Glücksgriff und sieht in dem gebürtigen Lütticher einen echten Anführer.


Witsels persönliche Zwischenbilanz kann sich definitiv sehen lassen. So stand der defensive Mittelfeldakteur bislang in jedem Spiel der Borussen auf dem Rasen und war bereits an vier Treffern direkt beteiligt. Die größte Qualität des Strategen ist jedoch seine extrem hohe Passsicherheit. In der Bundesliga bringt er so 94 Prozent seiner Zuspiele an den Mann. Kein anderer Spieler in der höchsten deutschen Spielklasse kann da mithalten. 


Dennoch bleibt der 29-Jährige bescheiden und will trotz des Sieges gegen die Bayern nicht über eine mögliche Meisterschaft reden. "Wir tun gut daran, uns weiter auf die nächsten Wochen zu konzentrieren", so der erfahrene Ballverteiler.