​Das nächste Kapitel im Drama rund um den diesjährigen ​FC Bayern: Gegenüber der Bild-Zeitung bestätigte Sportdirektor Hasan Salihamidzic, dass es nach der gestrigen 2:3-Niederlage gegen Borussia Dortmund zwischen Franck Ribéry und dem französischen TV-Experten Patrick Guillou zu einer "Auseinandersetzung" kam. 


​​"Franck Ribéry hat uns informiert, dass er mit seinem Landsmann Patrick Guillou, den er seit vielen Jahren gut kennt, eine Auseinandersetzung hatte", erklärte der 41-jährige Ex-Fußballer und Kaderplaner des deutschen Rekordmeisters. 


Ribery traf eine Stunde nach dem Abpfiff auf Guillou vor dem Mannschaftsbus. Der französische Flügelspieler soll laut mehreren Quellen den beIN-Sports-Mitarbeiter verbal mit Beschimpfungen und körperlich mit drei Ohrfeigen attackiert haben. Der Hintergrund dieses Vorfalls könnte die Kritik des TV-Experten sein, die er in Richtung Ribery kurz nach dem Spiel im Fernsehen richtete. 


Beim FC Bayern ist man in Anbetracht der vielen Skandale nun darum bemüht, diese neue Geschichte so schnell es geht abzuschließen: "Wir haben mit Patrick Guillou noch am Samstagabend vereinbart, dass wir zeitnah bei einem persönlichen Treffen darüber sprechen, wie wir die Angelegenheit aus der Welt schaffen. Herr Guillou hat bereits signalisiert, dass dies auch in seinem Interesse ist."


Nach der jüngsten Niederlage befindet sich die Mannschaft von Cheftrainer Niko Kovac auf dem fünften Tabellenplatz, sieben Punkte vom Dortmunder Spitzenreiter entfernt. Der FC Bayern sorgte in der bisherigen Spielzeit nicht nur durch sportliche Schwäche für negative Schlagzeilen, sondern auch aufgrund der ständig offenbarten ​Kabinen-Interna, der berüchtigten ​PK mit der Führungsriege sowie angeblichen Disziplinlosigkeiten von Superstars wie ​James Rodriguez.