​Bayern-Trainer Niko Kovac soll Mittelfeldspieler James Rodriguez nach internen Auseinandersetzungen aus der Startelf für das Topspiel gegen Borussia Dortmund gestrichen haben. Grund soll Fehlverhalten des Kolumbianers vor dem letzten Spiel gegen AEK Athen und dem Abschlusstraining am Freitag sein. 


Wie der ​Sportbuzzer in Berufung auf die Bild berichtet, soll ​Bayern Münchens Trainer Niko Kovac nicht mit dem Verhalten von James Rodriguez in den vergangenen Tagen zufrieden sein und den Spielmacher deshalb aus der Startelf für das Topspiel am Abend gegen ​Borussia Dortmund gestrichen haben. An seiner Stelle durfte Leon Goretzka neben Thomas Müller ins zentrale Mittelfeld rücken.

Grund für die Disziplinarmaßnahme soll das Verhalten des Kolumbianers in den letzten Tagen sein: James Rodriguez stand bereits im letzten Spiel in der Champions League gegen AEK Athen nicht in der Startelf - unter Kovac ist jedoch die Vorgabe, dass sich alle Spieler des 18er-Kaders aufwärmen. Vor dem Spiel war zu beobachten, dass der 27-Jährige nicht mit dem Rest der Bayern-Spieler das Aufwärmprogramm absolvierte, sondern stattdessen minutenlang auf dem Feld stand und sich Filme auf der Videoleinwand der Allianz Arena anschaute. Am gestrigen Freitag folgte das nächste Fehlverhalten, als James zu spät zum Abschlusstraining der Mannschaft erschien. 


Aufgrund dieser Vorkommnisse soll Trainer Kovac den Mittelfeldspieler nun aus der Startelf gegen Dortmund gestrichen haben. Bereits in den vergangenen Wochen gab es mehrfach Berichte über Provokationen des Kolumbianers, etwa indem er sich gegenüber anderen Bayern-Mitspielern negativ über Kovac äußerte und über die Aufstellungen sowie seine Einsatzzeiten beschwerte. In dieser Saison kam James in elf von 17 Pflichtspielen zum Einsatz und bisher auf weniger Spielminuten als Thiago, Thomas Müller, Javi Martinez und Leon Goretzka.