Am Donnerstagmittag gab Spaniens Nationaltrainer Luis Enrique den Kader der Furia Roja für die anstehenden Länderspiele gegen Kroatien sowie Bosnien und Herzegowina bekannt. Während Linksverteidiger Jordi Alba wieder in das Aufgebot zurückkehrt, blieb Paco Alcácer dieses Mal außen vor.


Bislang lief die Saison für Alcácer wie ein Märchen. Bei ​Borussia Dortmund entdeckte der Angreifer seinen Torriecher wieder, war in sieben Partien acht Mal zur Stelle und wurde daher im vergangenen Monat zum ersten Mal nach über zweieinhalb Jahren für die spanische Nationalmannschaft nominiert. Mit seinen drei Toren in den Spielen gegen Wales und England avancierte er kurzzeitig zum neuen Helden des Weltmeisters von 2010, doch seither ist die Zeit der Superlative wieder vorbei.


Muskuläre Probleme machen dem 25-Jährigen zu schaffen, weshalb Alcácer immer wieder aussetzen muss. Wohl auch deshalb entschied sich Enrique gegen eine erneute Nominierung, damit Alcácer während der Länderspielpause in Dortmund weiter daran arbeiten kann, die derzeitigen Probleme auszukurieren.

Derweil darf sich Jordi Alba über seine Rückkehr in die Nationalmannschaft freuen. Der Linksverteidiger des ​FC Barcelona blieb überraschenderweise seit September außen vor, was bei ihm für Unverständnis sorgte: "Ich weiß nicht wirklich, warum ich nicht dabei bin. Wenn ich schlecht spiele, erkenne ich das, und wenn ich gut spiele, dann auch. Es bleibt mir nichts anderes übrig, als die Entscheidung zu respektieren", sagte er laut kicker im September. 


Allerdings machte Alba mit guten Leistungen auf sich aufmerksam, sammelte in 16 Spielen sieben Torvorlagen und darf nun seine Rückkehr feiern. Erstmals dabei sind indes die beiden Innenverteidiger Diego Llorente von Real Sociedad San Sebastian sowie Mario Hermoso von Espanyol Barcelona, während Enrique unter anderem auf Diego Costa, Marc Bartra oder Marcos Alonso verzichtet.