​Real-Madrid-Kapitän ​Sergio Ramos ging am Mittwochabend in der Champions-League-Partie gegen Viktoria Plzeň wieder einmal zu weit. Der 32-jährige spanische Innenverteidiger besorgte Milan Havel während des 5:0-Sieges der Madrilenen eine blutige Nase - einige Medien berichten sogar von einem Nasenbeinbruch. 


Dank zwei Toren von ​Karim Benzema​Casemiro, Gareth Bale und ​Toni Kroos zementierten die Königlichen ihren ersten Platz in der Gruppe G - punktgleich mit der ​AS Roma, die in Moskau 2:1 gegen ZSKA gewann.


Unschön war die Szene, als Ramos in einem Zweikampf mit Havel den Ellenbogen ausfuhr und den 24-jährigen Mittelfeldspieler derart böse traf, dass dieser stark blutend zu Boden ging. Schiedsrichter Deniz Aytekin übersah die "Attacke" von Ramos in der 13. Minute komplett.

​​Es scheint, als würde Ramos Woche für Woche im Rampenlicht stehen - und dies nicht im positiven Sinne. Dies nicht ganz zu Unrecht. Zweifelsohne hatte der Spanier im Champions-League-Finale letzten Jahres Liverpool-Keeper ​Loris Karius hart getroffen. 


Auch wenn Versuche Karius', seinen darauf folgenden Fauxpas eben dieser Aktion von Ramos anzuhängen und die Schuld von sich zu weisen, eher peinlich erscheinen, ist die Häufigkeit der Vorfälle rund um Ramos doch schon schockierend. 


Fußball-Fans in den sozialen Netzwerken waren erneut über die dreiste Aktion empört. Laut einiger Fans besteht kein Zweifel: Der Ellenbogenschlag war vorsätzlich...




Die Fans sind sich einig, dass Ramos die Rote Karte verdient hätte. 


Derweil scheint die Entlassung von Julen Lopetegui die richtige Entscheidung gewesen zu sein. Interimscoach Santiago Solari konnte seither mit zwei Siegen aufwarten. 


Ist mit ​Real Madrid etwa nach drei aufeinanderfolgenden Titeln in der ​Champions League wieder als Titelanwärter zu rechnen?