​Paris Saint-Germain war am Dienstagabend in der Champions League beim SSC Neapel (1:1) zu Gast. Der Ex-Münchner Juan Bernat hatte den französischen Hauptstadtklub kurz vor der Halbzeitpause in Führung gebracht. Im Netz wurden daraufhin einige hämische Tweets in Richtung Bayern-Präsident Uli Hoeneß verfasst. 


Ende August gingen der ​FC Bayern München und Bernat getrennte Wege. Der Linksverteidiger wechselte für fünf Millionen Euro Ablöse zu Paris Saint-Germain. Auf der historischen Pressekonferenz im Oktober, bei der die Bayern-Bosse gegen die Medien austeilten, erklärte Hoeneß auch, warum man sich für einen Bernat-Verkauf entschieden hatte.

"Als wir in Sevilla gespielt haben, war Juan Bernat fast alleine dafür verantwortlich, dass wir aus der Champions League beinahe ausgeschieden sind", betonte der 66-Jährige. "Da wurde entschieden, dass er verkauft wird." Der Linksverteidiger habe im Viertelfinale "einen Scheißdreck" gespielt. 

FC Bayern Muenchen v Bayer 04 Leverkusen - Bundesliga

Teilte Mitte Oktober gegen Juan Bernat aus: Bayern-Präsident Uli Hoeneß


Bernat wollte sich zur Kritik nicht weiter äußern. "Mir wurde schon als Kind beigebracht, dankbar zu sein", erklärte der 25-Jährige, der sich in der französischen Hauptstadt auf Anhieb einen Stammplatz erkämpfte. Am Dienstagabend erzielte der Spanier sein erstes Pflichtspieltor für PSG. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte traf der Linksfuß nach Vorarbeit von Kylian Mbappe zum zwischenzeitlichen 0:1.

Nach dem Treffer von Bernat spottete das Netz über Hoeneß. "Am Tegernsee wird jetzt ein Fernseher ausgeschaltet", war unter anderem zu lesen. Das Tor des Linksverteidigers reichte PSG allerdings nicht zum Auswärtssieg. Neapels Lorenzo Insigne traf nach gut einer Stunde per Elfmeter zum 1:1-Endstand.