​Nach einer starken Saison im Trikot des ​VfB Stuttgart, hatte sich ​Benjamin Pavard mit seinen Leistungen bei der Weltmeisterschaft endgültig auf die Wunschzettel von vielen internationalen Spitzenklubs gespielt. Dabei kursieren schon seit geraumer Zeit Gerüchte über einen Vorvertrag mit dem ​FC Bayern München. Neuesten Berichten zufolge, soll ein Vertreter des deutschen Rekordmeisters bereits während der Endrunde in Russland Vertragsgespräche mit dem Defensivspieler geführt haben.


Wie die Süddeutsche Zeitung in Erfahrung gebracht haben will, soll sich Michael Gerlinger, seines Zeichens Direktor Recht bei den Münchenern, während der WM in Russland aufgehalten haben. Dabei soll es im Umfeld des Gruppenspiels der Equipe Tricolore gegen Dänemark zu einem Treffen mit dem Abwehrspieler des VfB gekommen sein. Grund des Treffens: Ein Transfer im Sommer 2019. Bislang hatten sowohl der Spieler selbst, als auch die Stuttgarter stets dementiert, dass der frischgebackene Weltmeister bereits einen Vertrag bei den Bayern unterschrieben hat.

Pavard war im Sommer 2016 von Lille an den Neckar gewechselt und konnte sich bei dem schwäbischen Traditionsverein schnell einen Namen machen. Der Vertrag des variabel einsetzbaren Defensivspielers läuft zwar noch bis zum Sommer 2021, dennoch gilt es als so gut wie beschlossene Sache, dass der ehrgeizige Verteidiger am Ende dieser Saison seinen nächsten Karriereschritt einleitet und zu einem größeren Verein wechseln wird. 


In der aktuellen Spielzeit konnte der 22-Jährige im Trikot mit dem roten Brustring jedoch noch nicht an die Leistungen der Vor-Saison anknüpfen. Aktuell steht er mit dem VfB in der Bundesliga auf dem letzten Tabellenplatz. Dabei wirkte der 16-fache Nationalspieler in den letzten Wochen ungewohnt fahrig und leistete sich die ein oder andere Unkonzentriertheit. Um in Zukunft auch bei einem großen Klub wie dem FC Bayern München Fuß fassen zu können, müsste sich der Youngster wieder steigern.