Andre Breitenreiter hat seinen Kredit bei Hannover 96 trotz einer bislang schwachen Saison noch nicht verspielt. Im Rahmen der anstehenden Eröffnung des neuen Vereinssportzentrums stellte Klub-Präsident Martin Kind unmissverständlich klar, dass der Trainer am Maschsee nicht zur Diskussion steht.


Nur sechs Punkte und Platz 16 stehen bei Hannover 96 aktuell zu Buche. Das haben sich die Verantwortlichen bei den Niedersachsen vor der Saison sicher anders vorgestellt. Cheftrainer Andre Breitenreiter steht trotz der ausbleibenden Resultate beim Bundesligisten nicht zur Diskussion.

FC Schalke 04 v Hannover 96 - Bundesliga

Muss vorerst nicht um seinen Job bangen: Hannover-Trainer Andre Breitenreiter 



"Der Trainer hat unser volles Vertrauen", sagte Martin Kind den anwesenden Pressesprechern bei einer ersten Vorstellungsrunde des entstehenden Sportzentrum, das im Januar eröffnet werden soll. Die Qualität des Trainers steht bei Kind außer Frage: "Er leistet sehr engagierte Arbeit und erreicht die Mannschaft. Wir diskutieren nicht über den Trainer. Er ist engagiert und kommunikativ und macht einen guten Job, auch wenn die Ergebnisse das nicht immer bestätigen. 


Dass Kontinuität trotz der Talfahrt der richtige Weg ist, erklärte Kind mit einem Seitenblick - respektive Seitenhieb - auf die Konkurrenz: "Es gibt Beispiele wie den VfB Stuttgart, wo der Trainerwechsel wenig gebracht hat." Daher will man bei Hannover 96 den eingeschlagenen Kurs halten: "Wir haben volles Vertrauen in André Breitenreiter und deshalb werden wir auch gemeinsam unsere Ziele erreichen."